Grafikkartenspeicher: Micron lieferte erste GDDR3-Muster

ATI und Nvidia haben bereits erste GDDR3-Muster zum Testen erhalten

ATI und Nvidia haben von Micron Technology die ersten Muster des speziell für die Bedürfnisse von Grafikprozessoren ausgelegten GDDR3-Speichers erhalten. Das "Graphics Double Data Rate SDRAM" ist nicht nur für High-End-PC-Grafikkarten, sondern auch für Spielekonsolen und Netzwerkhardware gedacht, die besonders hohe Datenraten benötigen.

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GDDR3 bietet pro Speicherchip eine Bandbreite von 6,4 GByte/s, was durch eine Datenrate von 1,6 GBit/s erreicht wird. Laut Micron macht dies GDDR3 zum schnellsten heute verfügbaren Speicher, die Datenraten lägen 50 Prozent über denen von DDR2, während nur die Hälfte der Energie benötigt wird - was wiederum die Abwärme reduziert. Der GDDR3-Speicher fertigt Micron in 110-Nanometer-Prozesstechnologie (0,11 Mikron).

Der Grafikchiphersteller ATI und die Speicherhersteller Elpida, Hynix, Infineon und Micron haben den neuen Speichertyp gemeinsam entwickelt und im Oktober 2002 erstmals vorgestellt. Microns GDDR3-Muster sind die ersten Früchte dieser Entwicklung eines neuen Speicherstandards für Grafikkarten, an dem mittlerweile auch Nvidia interessiert ist. Von Nvidia heißt es dazu: "Wir sind froh, die ersten Muster von GDDR3-Chips zum Testen mit unserem aktuellstem Grafikprozessor zu haben", so Bryn Young, Nvidias Director of Memory Marketing. Nvidia sieht die Zukunft von GDDR3 in den Grafikkarten der nächsten Generation.

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Grisu 12. Jun 2003

Da verkennst du wohl die Situation. Vieleicht verwechselst du das ja mit GDDR2-M, dem...

NS 11. Jun 2003

Ja und nVidia verlangt dann so viel obwohl es noch ATI gibt! Und ATI kann die preise...

ralf 11. Jun 2003

naja 11 nm wäre ja nicht schlecht .... hi , irgendwann mal ..... aber 0,11 Mikron ist...

TheCounter 11. Jun 2003

Und somit würde jede ATI Karte ca. 1500€ kosten. Toll oder?

snuffel 11. Jun 2003

Würd ich bei ATI im Vorstand sitzen würd ich gegen eine Lizensierung meines Produktes an...



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