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SCO zeigt erste Beweise

LIVE Linux-Verband trennt sich von SCO

Der Vorstand des LIVE Linux-Verband e.V. hat einstimmig beschlossen, den Austritt der SCO Group ohne Rücksicht auf weitere Fristen zum 30. Juni 2003 zu akzeptieren. "Wir bedauern sehr, dass SCO sich entschieden hat, gegen Linux und freie Software zu arbeiten", so LIVE-Vorsitzender Thomas Uhl. Derweil hat SCO ausgewählten Analysten erste Beweise unter Auflagen gezeigt.

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"SCO hat auf unsere Aufforderung, Beweise für ihre Anwürfe gegen Linux vorzulegen, lediglich mit dem Austritt reagiert, anstatt die Gelegenheit zu einer Korrektur ihres Fehlverhaltens zu nutzen. Dies ist für uns ein deutliches Zeichen, dass man bei SCO ganz bewusst versucht, den Ruf von Linux und freier Software zu schädigen. Es ist daher im Interesse des LIVE und seiner Mitglieder, den Austritt von SCO zu akzeptieren", so Uhl weiter. Letztendlich komme SCO damit nur einem wohl zwangsläufigen Ausschluss zuvor.

Für Anwender sieht der Linux-Verband in der Anti-Linux-Kampagne von SCO keinen Grund zur Sorge: "Die ausweichende Haltung von SCO und insbesondere die fortdauernde Weigerung, hinreichende Belege für die aufgestellten Behauptungen vorzulegen, sind aus unserer Sicht ein deutliches Zeichen dafür, dass hinter den Drohungen nicht viel steht", führt Uhl aus.

Insgesamt habe das Vorgehen von SCO speziell auch in Deutschland einen schalen Beigeschmack. "Wenn Linux wirklich SCO-Rechte verletzen würde und SCO ein echtes Interesse am Schutz dieser Rechte hätte, dann wären sie entweder auf die Community zugegangen, um auf die Verletzungen aufmerksam zu machen und eine Korrektur zu erreichen, oder sie hätten sofort Klage erhoben, um die Rechtsverletzung zu beenden. Stattdessen haben sie jedoch einen nichtssagenden Drohbrief an Linux-Anwender geschickt".

Wenn urheberrechtlich geschütztes Material von SCO in Linux enthalten sei, so könne nur SCO selbst es dort eingebracht haben, heißt es in einer Stellungnahme des Verbands.

Derweil hat SCO ausgewählten Analysten einen Teil seiner Beweise unter Auflagen gezeigt. "Wenn alles, was SCO mir heute gezeigt hat, wahr ist, dann sollte die Linux-Community sehr besorgt sein", so Bill Claybrook, Research Director für Linux und Open-Source-Software bei der Aberdeen Group gegenüber der EETimes. SCO zeigte, dass rund 80 Zeilen Code nach Aussage von Claybrook als auch Laura DiDio, Senior Analyst der Yankee Group, nahezu identisch seien, einschließlich der zusätzlichen Kommentare der Programmierer.


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Jenny 25. Jun 2003

Ist doch exakt meine Rede. Aber wenn ich ein *nix benutze, ziehe ich BSD vor. Leicht...

n/a 25. Jun 2003

Das stimmt, aber wer gegen eine teure einsteilige Verfügung nicht vorgeht, macht...

xofox 21. Jun 2003

F.u.!

xofox 21. Jun 2003

F.u.!

paer nostra 19. Jun 2003

Si



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