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PeopleSoft verwahrt sich gegen Oracle-Übernahme

PeopleSoft-CEO wirft Oracle schlechte Absichten vor. Craig Conway, der Präsident und CEO von PeopleSoft, hat mit harschen Worten die Absichten einer feindlichen Übernahme seines Unternehmens durch Oracle kommentiert. Das Übernahmeangebot sei ein "abscheulich schlechtes Verhalten" eines Unternehmens, das auch in der Vergangenheit durch ein solches Benehmen aufgefallen sei.
/ Andreas Donath
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Das Übernahmeangebot sei ein ganz offener Versuch, die Akquisition von J.D. Edwards durch PeopleSoft zu stören, die das Unternehmen vor kurzem ankündigte. PeopleSoft habe gegenüber Oracle in den letzten Jahren an Boden gewonnen, sagte Conway. Wenn irgend jemand eine weitere positive Bestätigung für die Übernahme von J.D. Edwards benötige, sei dies Oracles Angebot, so Conway weiter.

Mit einem Jahresumsatz von 2,3 Milliarden Euro nahm PeopleSoft 2001 den dritten Platz in der Weltrangliste der ERP-Softwareanbieter (ERP = Enterprise Resource Planning) ein.

PeopleSoft wurde 1987 gegründet. Mit über 8.400 Mitarbeitern ist das Unternehmen heute neben seinem Hauptsitz in Pleasanton, Kalifornien, in 30 Ländern vor Ort präsent. Im deutschen Markt ist PeopleSoft seit 1995 tätig. In den Niederlassungen in München und Frankfurt sind rund 160 Personen beschäftigt.


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