Microsoft kündigt Online-Dienst für Uhren an
Bill Gates hatte im Rahmen seiner Keynote zur Eröffnung der CES in Las Vegas am 9. Januar die so genannte Smart Personal Objects Technology (SPOT) vorgestellt, die künftige Armbanduhren mit Internetzugang ausstatten soll. Uhrenhersteller wie Fossil, Suunto und Citizen haben bereits Geräte auf Basis von Microsofts SPOT-Initiative angekündigt.
Ab Herbst sollen diese Uhren nun zusammen mit dem MSN-Direct-Dienst in den USA angeboten werden. Dabei bietet MSN Direct Informationen zu Themen wie Nachrichten, Wetter, Sport, Börse, Kino, Spiel und mehr. Darüber hinaus soll es aber auch möglich sein, über den MSN Messenger persönliche Nachrichten oder Termin-Erinnerungen aus Microsoft Outlook zu empfangen.
MSN Direct soll in rund 100 Ballungszentren in Nordamerika für knapp 10,- US-Dollar zur Verfügung stehen. Die SPOT-Uhren sollen zwischen 100,- und 300,- US-Dollar kosten. Da die verwendete Übertragungstechnik aber derzeit nur in den USA und Teilen Kanadas geplant ist, bleibt fraglich, ob diese Geräte in absehbarer Zeit auch den Weg nach Deutschland oder Europa finden.



