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Autonomer Roboter erforscht verlassenes Bergwerk

Carnegie Mellon mit Bergwerksroboter zur Kartografierung unbegehbaren Geländes

Wissenschaftler der Carnegie Mellon Universität wollen in Zusammenarbeit mit dem Pennsylvania Department of Environmental Protection (DEP) und dem U.S. Department of Labor's Mine Safety and Health Administration (MSHA) einen Prototypen eines autonomen radgetriebenen Roboters vorstellen, der einen rund 1.000 Meter langen Korridor in einem aufgegebenen Kohlenbergwerk begehen und kartografieren soll.

Artikel veröffentlicht am ,

Groundhog nach dem Einsatz
Groundhog nach dem Einsatz
Das Gerät namens Groundhog (Murmeltier) wurde von Studenten des Robotics-Institutes entwickelt und mit einer Phalanx von Kameras, Gas-, Neigungs-, Lasern und gyroskopischen Sensoren ausgerüstet.

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Groundhog soll die Mathies Mine in der Nähe von New Eagle im südwestlichen Pennsylvania erforschen. Das Gerät fährt mit einer Geschwindigkeit von 15 Zentimetern pro Sekunde und ist mit einem schnurlosen Videosystem versehen, mit dem man Bilder senden will. Die Wissenschaftler schätzen, dass der Roboter rund drei Stunden für die Reise benötigt.

Groundhog-Roboter im freien Feld
Groundhog-Roboter im freien Feld

Der Roboter erstellt mit Hilfe seiner Sensorik eine Umgebungskarte und legt dann selbst seine Fahrroute und mögliche Rückwege fest. Als eine Motivation für den Bau des Gerätes wird ein Minenunfall genannt, der beinahe neun Arbeitern das Leben kostete, da sie aus Versehen einen parallelen, gefluteten Stollen anbohrten. Als Unfallursache wird ungenaues Kartenmaterial genannt.

Eine Demonstration "an der Leine" wurde schon im Herbst 2002 in einer Mine in der Nähe von Burgettstown durchgeführt, bei der das elektronische Murmeltier knapp 50 Meter zurücklegte.

Spätere Robotergenerationen sollen Minen auch durch Schwimmen, Klettern und Kriechen durchqueren können. Zudem entwickelt man im Auftrag des Pennsylvania Department of Environmental Protection auf Carnegie Mellon einen weiteren Roboter namens Ferret (Frettchen), der mit seinem zylindrischen Körper in Bohrlöcher versenkt werden soll, um diese mit seinem Laser dreidimensional zu vermessen.

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Seine Exzellenz 05. Jun 2003

Das ist aber was für den Verfassungsschutz, das die Autonomen jetzt schon Roboter...

konrad 05. Jun 2003

Wieso? Gyros schmeckt doch sehr gut! Vielleicht sollte man nicht zuviel davon essen? Aber...

Disater 04. Jun 2003

auch wenns erstmal 810m sind, das is ja nurn test. und da muß man halt mal klein...

Mobilix 04. Jun 2003

Da hat die RC-Fraktion der Studiosi oberhand bekommen ;-) Sieht nach einem 1:8...

Konbert 04. Jun 2003

Genau: Gyroskop = Kreiselkompass. Damit kann man Winkelveränderungen messen, wobei man...


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