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Trepia 2.0 - Instant-Messenger zur lokalen Kontaktsuche

... mit Schwächen im örtlichen Matching

Weltweite Chat-Bekanntschaften im Internet mittels Instant-Messaging-Software zu finden ist nicht schwer, Chatpartner vor Ort zu finden, mit denen man auch Aktivitäten oder Gespräche abseits des Computer führen kann, ist schon etwas schwieriger. Mit dem kürzlich in einer erweiterten Version erschienenen Instant-Messenger Trepia soll diese Hürde dank einer Anzeige von in der Nähe befindlichen Gleichgesinnten überwunden werden können.

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Die ursprünglich für Notebook-Nutzer mit WLAN-Anbindung gedachte Software soll etwa Konferenzteilnehmer, Hotelgäste oder an den gleichen Aufgaben arbeitende Studenten zusammenbringen. Ob man allerdings angibt, wo man sich direkt aufhält und ob man ein Bild von sich zur Erkennung einbindet, bleibt den jeweiligen Trepia-Nutzern überlassen. Wer nicht mittels des schlichten Trepia-Chatfensters, sondern über die Instant-Messenger AIM, ICQ, MSN oder Yahoo Nachrichten austauschen will, kann seine entsprechenden Kontaktdaten in erweiterten Trepia-Einstellungen angeben.

Trepia 2.0
Trepia 2.0
Viele in Europa oder Deutschland lebende Trepia-Nutzer scheint es allerdings noch nicht zu geben - in einem kurzen Test wurden nur wild durcheinander gewürfelte Nutzer aus aller Welt und nur wenige Deutsche angezeigt. Dies dürfte einerseits an der noch geringen Bekanntheit der Software liegen, andererseits auch daran, dass die jeweiligen Nutzer selbst eintippen müssen, in welchen Regionen sie sich befinden und Trepia eine Freitextsuche anstelle von genau definierten Tabellen zum Matching nutzt. Zur Lokalisierung vor Ort gibt man schließlich im Freitext ein, wo man sich gerade befindet, z.B. "in der Lobby" oder "in der Bibliothek hinten links".

Die kostenlos verfügbare Windows-Software ist laut Jawed Karim und Cuong Do, den Gründern des in Silicon Valley basierten Start-ups Trepia Inc., frei von Spy- oder Werbesoftware. Trepia 2.0 steht seit 31. Mai 2003 zum kostenlosen Download (1,4 MByte) unter www.trepia.com zur Verfügung. Eine Linux- oder Mac-Version des Lokalisierungs-Tools wurde noch nicht angekündigt.

Kommentar:
Trepia bietet ein interessantes, wenn auch schon von Apples iChat für den Mac her bekanntes Konzept und führt dieses etwas weiter. Doch vermutlich wird es noch etwas dauern, bis die Software ausgereift ist und genügend Nutzer gefunden hat, um sinnvoll nutzbar zu sein. Für Geschäftsreisende, die viel in den USA unterwegs sind, könnte ein Ausprobieren von Trepia vielleicht jetzt schon Sinn machen.


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lumpino 04. Jun 2003

Ich sag nur ... wer lesen kann ist im vorteil !

wer_lesen_kann 03. Jun 2003

??? wie im Artikel angeklungen?? im Artikel wird ja wie folgt "angeklungen": Das war ja...

whynot 03. Jun 2003

worin liegt der Vorteil von Trepia in Vergleich zu Miranda oder Trillian ? Ist es nur für...



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