Spiel erscheint laut CDV Anfang Juni 2003. Anfang Juli 2003 will CDV mit Breed Bewegung in den Ego-Shooter-Markt bringen. Anhand einer Preview-Version konnten wir uns bereits einen ersten Eindruck von dem optisch und spielerisch recht vielversprechenden Shooter verschaffen.
Angesiedelt ist der Titel im Jahr 2610. Die Menschheit befindet sich im Krieg gegen die aggressiven Außerirdischen Breed – und wird von denen auf recht üble Art und Weise hinters Licht geführt. Während man nämlich fast alle Kampfsysteme und Soldaten in das entfernte Besalius-System geschickt hat, um dort die Breed zu bekämpfen, haben die in der Zwischenzeit die Erde erobert und breiten sich nun auf dem Heimatplaneten der Menschheit aus.
Bevor man nun mit seinen Kumpanen die Jagd auf die Aliens eröffnet, muss zunächst das Tutorial absolviert werden, indem man von einem recht groben Ausbilder mit den spielerischen Feinheiten vertraut gemacht wird. Im Vergleich zu anderen Shootern macht bei Breed ein Tutorial aber wirklich Sinn, denn neben der Bedienung diverser Waffen wie Maschinen- oder Scharfschützengewehr erfährt man hier auch, wie die grundlegende Steuerung der verfügbaren Fahrzeuge funktioniert – und dass der Taktik im Spiel eine große Bedeutung zukommt.
Wer sich nämlich einfach munter drauflos ballernd in den Weg der Feinde wirft, wird nicht weit kommen, die Entwickler haben großen Wert darauf gelegt, dass man die eigenen Kameraden so gut wie möglich ins Spiel einbezieht. So kann man ihnen unterschiedliche Befehle erteilen und sie beispielsweise warten, ausschwärmen oder dem Spieler folgen lassen. Per Knopfdruck wechselt der Spieler zudem zwischen den einzelnen Charakteren hin und her, die anderen Kämpfer werden dann jeweils von der KI gesteuert. So übernimmt man zum Beispiel zunächst die Rolle des Scharfschützen, schaltet den in weiter Entfernung sitzenden Gegner aus und schlüpft danach wieder in die Rolle eines besser bewaffneten Infanteristen, um sich ins richtige Action-Getümmel zu stürzen.
Für weitere Abwechslung sorgen die diversen Vehikel, die sich zum Teil allerdings nur mit etwas Mühe vernünftig steuern lassen. Nichtsdestotrotz ist es spielerisch durchaus reizvoll, vorübergehend in einem Panzer Platz zu nehmen oder mit einem Flieger die Gegner anzugreifen.
Optisch kann Breed noch nicht ganz das halten, was uns im Vorfeld versprochen wurde: Die Landschaften – die übrigens mehr als nur einmal recht deutlich an Halo erinnern – sind größtenteils recht detailliert und hübsch modelliert, bei den Fahrzeugen und Charakteren scheint man dafür an den Polygonen gespart zu haben. Richtig gut sind dafür die meisten Effekte wie etwa Explosionen oder das Licht- und Schattenspiel gelungen.
Kommentar: Durchaus vielversprechend, was CDV hier abliefert – vor allem die zum Fortkommen benötigten Taktikelemente und die zahlreichen Fahrzeuge sorgen dafür, dass Breed sich spielerisch wohl recht deutlich vom Shooter-Einerlei abheben kann. Da auch Grafik und Sound bereits einen recht guten Eindruck machen, darf man der Veröffentlichung Anfang Juli 2003 recht hoffnungsfroh entgegen blicken.