ATI liefert Software-Encoder für Media-Center-PCs
Pro Rechner könnten bis zu bis zu 50,- US-Dollar gespart, ein PCI-Steckplatz von Encoder-Hardware und den dafür nötigen Treibern befreit werden. ATI verspricht dabei, dass der – All-in-Wonder-Nutzern bereits bekannte – Software-Encoder etwa bei einem 2,4-GHz-Pentium-4-Prozessor eine ähnliche CPU-Auslastung wie die Hardware-Alternativen mit sich bringe, deren CPU-Nutzung allerdings im Gegenzug zur Softwarelösung bei schnelleren CPUs nicht niedriger würde. Je schneller der verwendete Prozessor – Intels HyperThreading-Technik wird unterstützt – umso anspruchsvoller können die während der Aufnahme genutzten Anwendungen sein.
Bessere Bildqualität will ATI durch Kombinierung des All-in-Wonder Encode mit der eigenen Videosoap-Anwendung erzielen. Letztere bereinigt das digitalisierte Videosignal etwa von Rauschen und soll damit auch besser komprimierte MPEG-2-Videos mit sich bringen.
Laut ATI ist der All-in-Wonder Encode der erste Software-Encoder, den Microsoft für Media-Center-PCs zertifiziert hat. In Deutschland sind – anders als in den USA – Media Center PCs mit der entsprechenden Windows-XP-Edition noch nicht verfügbar.