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ATI liefert Software-Encoder für Media-Center-PCs

All-in-Wonder-Grafikkarten mit Software-Codec können Hardware-Encoder ersparen. Nachdem es bisher Voraussetzung war, dass Media-Center-PCs – bisher ist diese Rechnerklasse in Deutschland nicht verfügbar – einen Hardware-Encoder für die Videoaufzeichnung mit sich bringen, hat ATI für seine All-in-Wonder-Grafikkarten einen von Microsoft abgesegneten schnellen MPEG-2-Software-Encoder vorgestellt. Da die All-in-Wonder-Karten bereits mit TV-Tuner ausgestattet sind, sollen PC-Hersteller dank der "All-in-Wonder Encode" getauften Software auf eine Zusatzkarte verzichten können.
/ Christian Klaß
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Pro Rechner könnten bis zu bis zu 50,- US-Dollar gespart, ein PCI-Steckplatz von Encoder-Hardware und den dafür nötigen Treibern befreit werden. ATI verspricht dabei, dass der – All-in-Wonder-Nutzern bereits bekannte – Software-Encoder etwa bei einem 2,4-GHz-Pentium-4-Prozessor eine ähnliche CPU-Auslastung wie die Hardware-Alternativen mit sich bringe, deren CPU-Nutzung allerdings im Gegenzug zur Softwarelösung bei schnelleren CPUs nicht niedriger würde. Je schneller der verwendete Prozessor – Intels HyperThreading-Technik wird unterstützt – umso anspruchsvoller können die während der Aufnahme genutzten Anwendungen sein.

Bessere Bildqualität will ATI durch Kombinierung des All-in-Wonder Encode mit der eigenen Videosoap-Anwendung erzielen. Letztere bereinigt das digitalisierte Videosignal etwa von Rauschen und soll damit auch besser komprimierte MPEG-2-Videos mit sich bringen.

Laut ATI ist der All-in-Wonder Encode der erste Software-Encoder, den Microsoft für Media-Center-PCs zertifiziert hat. In Deutschland sind – anders als in den USA – Media Center PCs mit der entsprechenden Windows-XP-Edition noch nicht verfügbar.


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