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Navigationssystem projiziert Fahrhinweise ins Straßenabbild

Zukunftsvision: Erweiterte Realität in künftigen Navigationssystemen

Siemens entwickelt derzeit ein Navigationssystem, das Fahrtrichtungsinformationen und sonstige Daten nicht mehr in Form einer abstrakten Kartenansicht darstellt, sondern in ein Kamerabild von der Straße passend einblendet. Die Verbindung von realem und virtuellem Bild - auch als Augmented Reality (engl. für erweiterte Realität) bezeichnet - soll eine bessere Orientierung ermöglichen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Kamera könnte Siemens zufolge in die Befestigung des Auto-Rückspiegels integriert werden. Der Computer des Navigationssystems verknüpft diese Bilder dann mit den Positionsdaten des GPS-Empfängers und blendet die Richtungsangaben in Form von dreidimensional wirkenden Pfeilen direkt in das Videobild ein. Das resultierende, mit Informationen angereicherte Bild sieht der Fahrer schließlich auf einem hochauflösenden Display.

Erweiterte Realität: Navigationssystem verschmilzt Kamerabild mit Informationen
Erweiterte Realität: Navigationssystem verschmilzt Kamerabild mit Informationen
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"Der Fahrer muss nicht mehr wie bisher in seinem Kopf die Verbindung zwischen der realen Verkehrslage und einer abstrakten Kartenansicht herstellen. Insbesondere bei komplexen Situationen wie beispielsweise drei Fahrspuren mit mehreren Abbiegemöglichkeiten oder im Kreisverkehr findet er sich leichter zurecht und kann sich besser auf den Verkehr konzentrieren", stellt Siemens in Aussicht.

Da die Anwendung allerdings extrem hohe Anforderungen an den verwendeten Grafikprozessor stelle, wird man auf das von Siemens entwickelte neuartige Navigationssystem wohl noch etwas warten müssen: Die Siemens-Techniker rechnen mit einer Serienreife erst in einigen Jahren.



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Fahrradfahrer 01. Jun 2003

Klasse!! und die Windschutzscheibe wird dann aus sicherheitsgründen durch Panzerblech...

Firefox 29. Mai 2003

Klar, und dann fährt einer nur mit der Sicht auf den Monitor... dann gute Nacht ;-)

fox 29. Mai 2003

Ins zivile GPS können die Amis bei Bedarf eine ungenauigkeit einstreuen, was z.B. währent...

tt 28. Mai 2003

da irrst du dich, die 10 meter toleranz waren früher mal, mittlerweile geht das zivil-GPS...

muro 28. Mai 2003

...das ganze sieht ja nicht schlecht aus...aber ich frage mich wie das realisiert wird...


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