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Motorola demonstriert stromsparenden ZigBee-Datenfunk

Erste Prototypen für IEEE-802.15.4-basierte drahtlose Netzwerktechnik

Mit dem auf der neuen IEEE-802.15.4-Spezifikation aufbauenden Datenfunkstandard "ZigBee" sollen künftig verlässliche, kosteneffektive, besonders stromsparende und drahtlos vernetzte Sensor- und Steuerungsprodukte - darunter auch PC-Eingabegeräte - entwickelt werden können. Der Hersteller Motorola - eines der Mitglieder der Industrievereinigung "ZigBee Alliance" - will am 3. Juni 2003 in Berlin erstmals lauffähige Hard- und Software im Rahmen der Veranstaltung "ZigBee Alliance European Open House" demonstrieren.

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ZigBee nutzt den zugehörigen IEEE-Standard 802.15.4, der die physikalische Schicht (PHY), die Zugriffskontrolle (MAC) und ein stromsparendes mit garantierten Zeitfenstern versehenes Netzwerk-Routing inkl. Energie- und Verbindungsqualitätserkennung bereitstellt. Dabei sorge 802.15.4 dank automatischer Suche ungenutzter Funkkanäle auch für eine gute Koexistenz mit anderen drahtlosen Netzwerken. Daten können in voreingestellten Zeitintervallen gesendet werden, zudem wird eine 128-Bit-AES-Verschlüsselung für Datensicherheit unterstützt (weitere Verschlüsselungsoptionen stehen zur Verfügung). ZigBee selbst stellt das Protokoll für eine eigene Netzwerkschicht zur Verfügung, die sich insbesondere durch "Kommunikationsredundanz" auszeichnen soll, womit Fehler in als "Mesh" organisierten Netzwerken ausgeschlossen würden. MAC und ZigBee-Anwendungssoftware wird laut Motorola in RAM/ROM-Chips untergebracht.

Inhalt:
  1. Motorola demonstriert stromsparenden ZigBee-Datenfunk
  2. Motorola demonstriert stromsparenden ZigBee-Datenfunk

ZigBee-konforme Produkte nutzen freie Frequenzbänder, weltweit wären dies 2,4 GHz, in den USA zusätzlich noch 915 MHz und in Europa 868 MHz. Bei 2,4 GHz können mit zehn Kanälen bis zu 250 Kbps, bei 915 MHz mit sechs Kanälen bis 40 Kbps und bei 868 MHz mit einem Kanal bis zu 20 Kbps erzielt werden. Die ZigBee-Reichweite soll - abhängig von der jeweiligen Sendeleistung und der Umgebung - zwischen 10 bis 75 Metern liegen. ZigBee-Netzwerke können bis zu 255 aktive Knoten pro "Netzwerk-Koordinator" umfassen, wobei mehrere Netzwerk-Koordinatoren zur Errichtung von über 4.000 Teilnehmer starke ZigBee-Netzwerke verknüpft werden können. Dank ZigBee sollen Geräte so stromsparend agieren können, dass sie im Batteriebetrieb in Verbindung mit teils stundenlangen Schlafphasen unter Nutzung üblicher Akkutechnik mehrere Monate bis Jahre durchhalten können. Für den geringen durchschnittlichen Stromverbrauch soll auch der geringe Aktivitätszyklus bei der Kommunikation im ZigBee-Netzwerk sorgen.

Motorola demonstriert stromsparenden ZigBee-Datenfunk 
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Marco Borm 31. Mai 2003

Sehr bedauerlich das hier wieder ein neuer Funkstandard gebacken wurde, meiner Meinung...

Gary7 29. Mai 2003

250 kilobit/sek? Ist das nicht 'etwas' wenig?


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