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Neue 3D-Displays mit 18- und 22-Zoll von StereoGraphics

Seit kurzem über deutschen Distributor verfügbar. Ende April 2003 hatte StereoGraphics in den USA sein Angebot an autostereoskopischen Displays, die 3D-Bilder auch ohne Zusatzbrille plastisch darstellen, um zwei neue LCD-Modelle erweitert. Seit Mai sind die Geräte mit 18,1- und 22,2-Zoll-Bilddiagonale auch beim deutschen Distributor, der VRLogic GmbH, vorrätig.
/ Christian Klaß
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Das 18,1-Zoll-LCD SynthaGram 182-18 verfügt über eine Auflösung von 1.280 x 1.024 Bildpunkten, eine Helligkeit von 235 cd/qm, ein Kontrastverhältnis von 300:1 sowie einen horizontalen und vertikalen Betrachtungswinkel von 160 Grad. Die Bildsignale erhält das Display per DVI-I über eine mitgelieferte 64-MByte-AGP-Grafikkarte. Für die räumliche Darstellung benötigte Grafikkartentreiber werden nur für Windows 98/ME/NT 4.0/2000 und XP sowie ein Windows-SDK für die eigene Anwendungsentwicklung mitgeliefert. Eine Linux- und Unix-Unterstützung gibt es noch nicht. Der SynthaGram 182-18 – das kleinste der insgesamt vier SynthaGram-Displays – kostet laut Distributor als Einführungsangebot 3.099,- Euro.

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Das 22,2-Zoll-LCD SynthaGram 222-22 verfügt über eine sehr hohe Auflösung von 3.840 x 2.400 Bildpunkten, eine Helligkeit von 235 cd/qm, ein Kontrastverhältnis von 400:1 sowie einen horizontalen und vertikalen Betrachtungswinkel von 170 Grad. Auch hier wird eine AGP-Grafikkarte mit 64 MByte mitgeliefert, man kann allerdings auch andere Grafikkarten anschließen, sofern diese die hohe Auflösung unterstützen. Bei den Treibern und dem SDK wird wie bei den anderen SynthaGram-Modellen bisher nur Windows unterstützt. Für Informationen zum Linux- und Unix-Support muss man sich laut VRLogic an den Hersteller wenden. Der Preis des SynthaGram 222-22 liegt bei 17.399,- Euro.

Zu den älteren SynthaGram-Modellen mit autostereoskopischer Darstellung zählen ein 20-Zoll-TFT-LCD und ein 42-Zoll-Plasma-Display. Die aus Miniatur-Linsen bestehende Frontscheibe der SynthaGram-Displayserie teilt das Bild in neun perspektivische Ansichten auf, um den Betrachtern auf Kosten der Bildauflösung aus fünf verschiedenen Blickwinkeln ein plastisches Bild zu präsentieren. Ein zur Darstellung nötiges spezielles Entwicklungspaket, Betrachtungsprogramme, Plug-Ins für 3D-Software wie 3DS Max sowie ein Software-Wrapper, der die plastischen 3D-Ansichten unter OpenGL-Anwendungen möglich macht, sind im Lieferumfang enthalten.

Endkunden sollen die SynthaGram-Displays von StereoGraphics in Kürze beim Fachhändler dcp erwerben können. VRLogic sucht für den Vertrieb der Displays unterdessen weitere Händler.


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