Creative liefert seine Bildbearbeitungs-Grafikkarte aus
Herz der Grafikkarte ist die hochprogrammierbare "VP500SE Visual Processing Unit", die auf 3Dlabs vielversprechender P10-Architektur basiert, die bereits von Carmack gelobt wurde. Da der Consumer-Chip offenbar in der 3D-Leistung nicht mit der Konkurrenz mithalten kann, scheint man sich erstmal auf Gebiete zu konzentrieren, in denen die P10-Architektur ihre Vorzüge ausspielen kann: Komplexe, hochqualitative 2D-Grafikfilter werden direkt auf der Grafikkarte und dabei laut Creative deutlich schneller als auf dem PC-Prozessor ausgeführt.
Genaue Details zum Grafikchip – außer dass dieser einen DAC mit 10-Bit-Farbgenauigkeit besitzt – nannte Creative nicht. Die aktiv gekühlte AGP-4X-Grafikkarte ist mit 64 MByte Speicher und 370-MHz-RAMDAC ausgestattet, zudem bietet sie einen DVI- sowie einen VGA-Ausgang. Es können beide Displays gleichzeitig angesprochen werden. Treiber für Windows 98/ME und Windows XP liegen dem Graphics Blaster Picture Perfect – neben den erwähnten Anwendungen und der Drucksoftware PhotoPrinter – bei.
Der rund 180 Euro teure Graphics Blaster Picture Perfect wird von Creative in den USA ab sofort über ausgewählte Händler und über den amerikanischen Creative-Onlineshop vertrieben.
In Europa vertreibt Creative bisher nur Grafikkarten mit Nvidia-Chips.