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Fraunhofer beteiligt sich an Eclipse-Entwicklung

Plattformunabhängige Open-Source-Entwicklungsumgebung erhält weiteren Vorstand. Das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS ist in den Vorstand des von IBM initiierten Open-Source-Projekts Eclipse aufgenommen worden. Bei Eclipse handelt es sich um eine universelle, plattformübergreifende Entwicklungsumgebung "für alles und nichts", so die Entwickler.
/ Christian Klaß
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Das Fraunhofer-Institut FOKUS hofft, durch die Aufnahme aktiv an der Gestaltung der Eclipse-Plattform im Hinblick auf Strategie, Technik und Standards mitwirken zu können. Gleichzeitig wollen die Wissenschaftler Eclipse selber nutzen, um eigene Entwicklungen, vor allem im Bereich des systematischen Testens verteilter Systeme, in den verschiedenen Implementierungsumgebungen von Eclipse zu nutzen. Die aktive Arbeit im Eclipse-Vorstand wird vom FOKUS-Kompetenzzentrum "TIP – Testing, Interoperabilität und Performanz" wahrgenommen.

Eclipse ist eine Open-Source-Vereinigung von Entwicklern und Distributoren von Softwaretools und wurde gegründet, um auf einer gemeinsamen verteilten Plattform organisationsübergreifend Software-Werkzeuge zu testen und in die Produkte der Partner zu integrieren.

"Die Eclipse-Plattform gibt uns als Entwickler von Testtools für komplexe Systeme die einzigartige Möglichkeit, unsere Produkte sehr früh und sehr breit zu implementieren", betonte Dr. Ina Schieferdecker, Leiterin des FOKUS Kompetenzzentrums TIP, ihr Engagement im Eclipse Board. "Wir sind sehr froh und stolz darüber, dass wir nun als Mitglied aktiv an der Gestaltung dieser für die Software-Industrie wichtigen Plattform arbeiten können."

Fraunhofer FOKUS hat angekündigt, aktiv an der ersten Implementierung des selbst initiierten und federführend geleiteten "OMG UML Testing Profils" im Rahmen des Hyades-Projektes zur Entwicklung eines Eclipse Trace und Test Frameworks teilzunehmen. Schwerpunkte der FOKUS-Arbeiten lägen dabei im zu Grunde liegenden Testmodell und der verteilten Ausführung von Tests.


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