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Euro-Scheine bald mit RFID-Chips?

Bericht: Europäische Zentralbank verhandelt mit Hitachi. Diversen Presseberichten zufolge erwägt die Europäische Zentralbank (EZB), so genannte RFID-Tags (Radio Frequency Identification) in Banknoten zu integrieren. Derzeit liefen entsprechende Verhandlungen zwischen der EZB und Hitachi, heißt es unter Berufung auf die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.
/ Jens Ihlenfeld
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Grund für die Überlegungen der EZB seien deren Sorgen über die zunehmende Fälschung von Euro-Noten. Die RFID-Tags sollen dabei die Unterscheidung zwischen echten und gefälschten Banknoten erleichtern.

RFID-Tags kommen ohne Stromversorgung aus und reagieren auf bestimmte Frequenzen, indem sie ihren eindeutigen ID-Code übermitteln. Sie würden aber zudem erlauben festzustellen, in welchen Transaktionen die jeweiligen Scheine benutzt wurden. Aber auch bestimmte Bankprozesse würden sich durch die neue Technologie beschleunigen lassen.

Hitachi bietet nach eigenen Angaben den derzeit kleinsten RFID-Chip an, der quer weniger als ein Drittel Millimeter misst. Er soll in der Lage sein, eine 128-Bit-Number zu senden, die sich nur während der Produktion verändern lässt.


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