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Neue Pentium-4-Prozessoren und passende Intel-Chipsätze

Hyperthreading und 800-MHz-Systembus nun auch für den Mainstream-Markt

Waren bisher nur Pentium-4-Prozessoren mit 3,06 GHz und 3 GHz mit aktiviertem Hyperthreading zu haben sowie nur das 3-GHz-Modell mit dem neuen 800-MHz-Systembus (200 MHz x 4 Pipelines) ausgestattet, führt Intel die Technik nun auch in preisgünstigeren Modellen mit niedrigerem Prozessortakt ein. Zudem gibt es zwei neue, zuvor unter dem Codenamen Springdale gehandelte Chipsätze für den 800-MHz-Systembus.

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Die neuen Pentium-4-Prozessor-Modelle 2,40C mit 2,4 GHz, 2,60C mit 2,6 GHz und 2,80C mit 2,8 GHz, unterstützen sowohl Hyperthreading als auch den 800-MHz-Systembus. In 1.000er-Stückzahlen sollen sie zum Großhandelspreis für 178,-, 218,- bzw. 278,- Euro ab sofort verfügbar sein.

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Ebenfalls heute eingeführt wurden die passenden Springdale-Chipsätze 865G und 865PE mit Unterstützung für Hyperthreading, 800-MHz-Systembus und Dual-Channel-DDR400-Speicherschnittstelle. Sowohl der für im mittleren Preissegment angesiedelte Büro- und günstige Heimsysteme gedachte 865G mit integriertem "Intel Extreme Graphics 2"-Grafikkern als auch der für teurere, leistungsfähigere Rechner gedachte 865PE unterstützen AGP-8X-Grafikbus, Gigabit-Ethernet, USB 2.0, Serial ATA mit max. 150 MByte/s und optionales Serial-ATA-RAID.

Zumindest der 865G nutzt für Gigabit-Ethernet einen eigenen Netzwerkbus, der mehr Datenverkehr verkraftet, als es über PCI-Bus-basierte Lösungen möglich wäre. Intel verspricht Business-Kunden mit 865G-basierten Systemen mindestens zwölf Monate Hardware- und Softwaretreiber-Stabilität und eine einfachere Wartung, was als "Intel Stable Image Platform Program" (Codename "Granite-Peak") bezeichnet wird.

Als dritter neuer Chipsatz im Bunde wurde der Intel 865P angekündigt. Dieser unterstützt zwar ebenfalls HyperThreading, Gigabit-Ethernet, Serial ATA, USB 2.0 und AGP 8X, ist aber nur für Systembus-Taktraten bis 533 MHz (133 MHz x 4 Pipelines) ausgelegt, wobei aber immerhin Dual-Channel-Speicherzugriffe unterstützt werden. Damit ist der 865P für den Einsatz in kommenden Billigsystemen prädestiniert.

Passend zu den Chipsätzen hat Intel für PC-Hersteller und Systemintegratoren fünf Mainboards auf Basis der neuen Chipsätze angekündigt, von denen zwei im kompakten Micro-ATX-Format daherkommen: Sie tragen die Modell-Bezeichnungen D865PERC, D865PERL, D865GBF, D865PESO (Micro-ATX) und D865GLC (Micro-ATX) und werden bereits ausgeliefert. Auch Abit, Albatron, AOpen, Epox, MSI und weitere haben heute schon Springdale Mainboards angekündigt, die zum großen Teil schon ausgeliefert werden. Zumindest Fujitsu-Siemens hat auch schon entsprechende Komplettsysteme angekündigt.

Der Intel-865G-Chipsatz soll inklusive integriertem Software-RAID 44,- US-Dollar und ohne Software-RAID 41,- US-Dollar kosten. Der Intel 865PE liegt mit Software-RAID bei 39,- und ohne bei 36,- US-Dollar. Der Intel-865P-Chipsatz kostet mit Software-RAID 36,- US-Dollar, ohne liegt er bei 33,- US-Dollar.



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