Abo
  • Services:

ReVirt: Punktgenaues Zurückspulen von Computerinstallationen

Hackerschutz und Systemwiederherstellung jenseits von Backups

Mit ReVirt hat ein Forscherteam der Universität von Michigan ein System entwickelt, das anders als herkömmliche Backups Veränderungen von Computerinstallationen beliebig zurückspulen kann. Vornehmlich ist ReVirt dafür gedacht, Hackerangriffe nachvollziehen und nicht nur die Schäden wieder beseitigen zu können.

Artikel veröffentlicht am ,

ReVirt besteht im Kern aus einem virtuellen UMLinux-Server, der alle Benutzeranfragen und Angriffe von außen und innen beantwortet. Der dahinterliegende tatsächliche modifizierte Linux-Server soll den virtuellen Server und die Wiederherstellungsmechanismen betreiben, ohne selbst nach außen hin sichtbar zu sein.

Stellenmarkt
  1. Arrow Central Europe GmbH, Neu-Isenburg
  2. VR FinanzDienstLeistung GmbH, Berlin

Anhand von geschützten Logdateien, die wesentlich über das hinaus gehen sollen, was von normalen Zugriffs- und Firewall-Logs gespeichert wird, soll man dann den potenziellen Angriff zeitpunktgenau nachvollziehen können und auch das System wieder Stück für Stück in den Originalzustand versetzen können, in dem man praktisch die Zeit zurückdreht.

Die normalen Logdateien, die oft bei Angriffen zwecks Spurenverwischung verfälscht werden, werden vom virtuellen Server weiterhin erstellt, nur schreibt auch der reale Server mit. Da er den virtuellen Server unter Kontrolle hat, kann er sämtliche Interaktionen mitschreiben, von Tastatureingaben und Mausklicks bis hin zu Interruptanforderungen.

Damit sei, um die Anwendung zu versinnbildlichen, praktisch eine Sicherheitskamera hinter schusssicherem Glas aufgestellt, so Peter M. Chen, außerordentlicher Professor der Elektrotechnik und der Informatik an der Universität Michigan. Die gespeicherten Logs sollen innerhalb von zwei bis drei Monaten eine 100-GByte-Festplatte füllen, so Chen, der betonte, dass der Systemoverhead selbst bei anspruchsvollen Aufgaben mit 14 bis 35 Prozent relativ gering sei.

Ob das System auf den Markt kommt, wurde nicht mitgeteilt. Eine Darstellung des Projektes gibt es in einem 14-seitigen PDF-Dokument und zahlreiche weitere Informationen stehen auf der Homepage des Projekts CoVirt bereit, zu dem ReVirt gehört.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. The Crew 2 für 39,99€, Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands für 16,99€ und Rayman 3 für...
  2. 99,99€ + USK-18-Versand
  3. 59,99€
  4. 24,99€ + Versand (Vergleichspreis 41,18€)

shalalalalala 13. Jan 2006

Sicher, denen geht es um den Applaus :-} Kleine Anmerkung: Ein gut gemachtes...

Luchsie 20. Mai 2003

...Eine Darstellung des Projektes gibt es in einem 14-seitigen PDF-Dokument und...


Folgen Sie uns
       


FritzOS 7 - Test

FritzOS 7 steckt voller sinnvoller Neuerungen: Im Test gefallen uns der einfach einzurichtende WLAN-Gastzugang und die praktische Mesh-Übersicht. Nachholbedarf gibt es aber noch bei der NAS-Funktion.

FritzOS 7 - Test Video aufrufen
iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten
  3. XMM 7560 Intel startet Serienfertigung für iPhone-Modem

Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

    •  /