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Greenspot-Roaming-Norm für öffentliches WLAN freigegeben

"Herzstück" von Greenspot fertig gestellt - Regelbetrieb startet im Herbst

Das Eco Forum e.V. hat den angekündigten Greenspot-Standard für das Roaming in öffentlichen Funknetzen (WLAN) freigegeben. Mit dem neuen Roaming-Standard soll die Abrechnung zwischen unterschiedlichen Betreibern von WLAN-Hotspots und Service Providern (SP) in einem öffentlichen Netz verbindlich geregelt werden.

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Greenspot bedeutet für den Kunden, dass er in jeder Funkzone den Zugang zum mobilen Internet nutzen kann und die Kosten hierfür einheitlich auf der monatlichen Rechnung "seiner" Service-Provider-Gesellschaft findet. Der Kunde muss also nur einmal einen Vertrag über WLAN-Roaming mit seinem Service Provider schließen und kann dann in jeder Funkzone, die dem Greenspot-Standard entspricht, ins Netz gehen.

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Mit der Roaming-Norm hat der Verband der deutschen Internetwirtschaft das "Herzstück" des öffentlichen WLAN-Netzes Greenspot fertig gestellt. Die einheitliche Abrechnung über unterschiedliche Hotspot-Betreiber und deren Funkzonen hinweg gilt als Schlüsselfaktor für den Erfolg eines öffentlichen WLAN-Netzes. Der Eco-Verband will die neue Norm zunächst in Deutschland einführen und im nächsten Schritt auch das grenzübergreifende Roaming in Europa ermöglichen. Das Eco-Roaming ist an die Empfehlungen der Universal Access Method (UAM) angelehnt.

Die Benutzung eines Greenspot-WLANs erfolgt über eine im Browser aufrufbare Seite, in die man Benutzername und Passwort eingeben muss. Greenspot läuft derzeit in mehreren deutschen Großstädten in der Testphase und soll im Herbst in den Regelbetrieb gehen.

Der Eco-Verband fungiert bei Greenspot als zentrale Clearingstelle für die kundenspezifische Abrechnung zwischen zwei verschiedenen Marktteilnehmern: Service Provider und WISP Concentrator, die als Sammelstelle für die regional verteilten Hotspots der WISP Operator (Wireless-Service Service Provider) dienen. Die Service Provider haben wie heute schon ein Vertragsverhältnis mit ihren Kunden, denen sie künftig neben einem Festnetzzugang auch den mobilen Zugang zum Internet anbieten. Die WISP Operator betreiben WLAN-Funkzonen, in die sich der Kunde unterwegs einloggt. Das Eco-Clearinghouse sorgt dafür, dass alle Beteiligten zu ihrem Geld kommen, ohne dass der Kunde weitere Vertragsverhältnisse über den Vertrag mit seinem Service Provider hinausgehend eingehen muss.



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