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Detonator FX - Treiber-Leistungsschub für GeForceFX (Update)

Optimierungen sollen bis zu 30 Prozent mehr Leistung bringen. Nvidias Universaltreiberpaket für die eigenen Grafikchips soll ab der nun erhältlichen Version 44.03 eine deutlich verbesserte Leistung für GeForceFX-Grafikkarten bieten. Aus diesem Grunde bezeichnet Nvidia das Treiberpaket fortan auch als Detonator FX; für die Vorgänger-Serie GeForce4 dürfen entsprechend nur noch Detailänderungen, aber keine Leistungsschübe mehr erwartet werden.
/ Christian Klaß
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Laut Nvidia bringt der Detonator FX – übrigens bisher nur für die GeForceFX-Chips WHQL-zertifiziert – bei Grafikkarten mit GeForceFX 5200 bis 5800 Ultra eine Leistungssteigerung um bis zu 30 Prozent. Auf Grund der erhöhten 3D-Leistung und eines besseren anisotropischen Filterings soll eine bessere Bildqualität erreicht werden. Der Software-Algorithmus des Treibers soll klarere und schärfere Texturen bieten – allerdings gibt es auch Berichte von Kollegen anderer Publikationen, dass dies nur bis maximal 4-Sample-Anti-Aliasing der Fall ist; darüber hinaus sollen die Texturen wieder unscharf aussehen.

Wie üblich werden die Tools NView – nun in der Version 2.0 – für Dual-Schirm-Unterstützung, NVRotate zur Bildrotation auf drehbaren Flachbildschirmen, NVKeystone zur Echtzeit-Bildkorrektur bei mobilen Projektoren und großformatigen Darstellungs-Displays und die neue Digital-Vibrance-Control-Version 3.0 (DVC3) zur Farbkontrolle und -justage.

Trotz der GeForceFX-Optimierungen und des FX-Zusatzes im Namen unterstützt der Detonator FX die komplette Familie der TNT2-, GeForce-, GeForce2-, GeForce3-, GeForce4- und der GeForce-FX-Consumer-Grafikchips sowie die Familie der Quadro-, Quadro2-, Quadro4-, Quadro-DCC- und Quadro-FX-Profi-Grafikchips. Das Detonator-FX-Treiberpaket steht unter www.nvidia.com/drivers in einer Version für Windows 98/ME(öffnet im neuen Fenster) und Windows 2000/XP(öffnet im neuen Fenster) zum Download zur Verfügung.

Nachtrag vom 23. Mai 2003:
Laut Futuremark geht es bei der Leistungssteigerung der neuen GeForceFX-Treiber im 3DMark 03 nicht ganz geheuer zu. Die Benchmark-Programmierer vermeldeten nun, dass das deutliche Leistungsplus auf spezielle Treiberroutinen zurückzuführen sind, welche Teile des 3DMark 03 überlisten und somit die Ergebnisse verfälschen würden. Mehr zum Thema in unserem Bericht " Futuremark: 3DMark-03-Werte durch Nvidia-Treiber verfälscht ".


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