VP6 soll Windows Media9, JVT und DivX das Fürchten lehren
Im Vergleich zu On2s VP5-Codec soll VP6 eine um 40 Prozent bessere Bildqualität bieten und dabei den Prozessor um 50 Prozent weniger belasten. So soll VP6 auch auf kostengünstigen Digital Signal Prozessoren (DSPs) ohne teure Sub-Prozessoren laufen, die andere Codecs als JVT oder MPEG-4 benötigen. VP6 sei damit eine vollständige Softwarelösung. Der Codec soll mit jeder Datenrate kodieren als auch dekodieren und dabei automatisch die Quantisierungs-Level und Frame-Dimensionen bestimmen.
On2 will VP6 in zwei Versionen anbieten: "Simple Profile" für eine schnellere Wiedergabe auf preiswerten Prozessoren und "Advanced Profile" für qualitativ hochwertige Videos mit geringen Bitraten. Dabei soll sich VP6 in Tests besser schlagen als JVT/H.26L, Windows Media 9 oder DIVX 5.05. Unter dem Strich soll VP6 im Vergleich zu MPEG-2 besser aussehende Videos mit halber Datenrate produzieren, ohne den Prozessor zusätzlich zu belasten.