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Nvidias Nforce2-Chipsatz auf Athlon-XP-3200+ vorbereitet

Mainboards mit Nforce2 Ultra 400 oder Nforce2 400 unterstützen höheren Systembus

Während VIA seine neuen Chipsätze für den Athlon XP 3200+ noch nicht auszuliefern scheint und der SiS748 von SiS gerade erst vom Band läuft, ist Nvidias Nforce2 bereits seit der Vorstellung im letzten Jahr in der Lage, einen Systembus von 200/400 MHz zu unterstützen - zumindest in der Version ohne integrierten Grafikkern. Da es jedoch von den verbauten Komponenten abhängt, ob auch alte Nforce2-Mainboards die höhere Taktrate mitmachen, hat Nvidia nun die Bezeichnungen der 200/400-MHz-tauglichen Chipsätze entsprechend angepasst - damit lassen sich neue Mainboards leicht als garantiert Athlon-XP-3200+-tauglich identifizieren.

Artikel veröffentlicht am ,

Unter dem Namen Nforce2 Ultra 400 wird nun der bekannte Nforce2-Chipsatz ohne integriertem GeForceMX-Grafikkern in Mainboards zu finden sein, die für einen 200/400-MHz-Systembus abgesegnet sind. Am Chip geändert hat sich offenbar nichts: Es werden DDR400-Speichermodule über einen Dual-Channel-Speichercontroller angesprochen, 5.1-Kanal-Raumklang (optional auch Nvidias spezieller SoundStorm-Soundchip), ATA/133-, USB-2.0-, Firewire- sowie bis zu zwei Fast-Ethernet-Schnittstellen unterstützt. Für Systeme und Mainboards unterster Preisbereiche bietet Nvidia nun auch einen abgespeckten Nforce2-Chipsatz unter dem Namen Nforce2 400, der nur einen Single-Channel-Speicherzugriff erlaubt.

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Die Frage, ob auch alte Nforce2-Mainboards in Verbindung mit dem höheren Systembustakt des Athlon XP 3200+ genutzt werden können, hängt - wie bereits oben gesagt - von den verbauten Komponenten ab. Nvidia zufolge könnte der Nforce2 in entsprechend den empfohlenen Spezifikationen ausgestatteten Mainboards sogar einen Systembus von über 400 MHz verkraften. Die meisten Nforce2-Boards wurden allerdings für das zur Nforce2-Markteinführung im September 2003 noch neue DDR333-SDRAM und einen 166/333-MHz-Systembus entwickelt. Entsprechend sind sie eher auf deren maximalen Stromverbrauch und elektrisches Verhalten angepasst, als auf das technisch bereits zu diesem Zeitpunkt Mögliche.

Ob bei einem bestehenden Nforce2-Board ein Übertakten auf 400 MHz möglich ist oder ob ein neues Mainboard für den Einsatz eines Athlon XP 3200+ benötigt wird, lässt sich wohl nur auf eigene Verantwortung ausprobieren - oder vielleicht auch vom Mainboard-Hersteller erfragen. Diese werden sich jedoch wohl eher hüten, Versprechungen zu machen, von denen sie nicht wissen, ob sie diese immer zu 100 Prozent erfüllen können. Garantiert ist eine Nutzung von 200/400 MHz bei den alten Boards nicht, denn dies gewährleisten nur Produkte, bei denen die Hersteller dies auch explizit angeben - etwa durch Nennung der Chipsatznamen Nforce2 Ultra 400 und Nforce2 400.

Erste für den Athlon XP 3200+ zertifizierte Mainboards wurden auch schon angekündigt, etwa von FIC und von AOpen. Nforce2-400-MHz-Boards sollen Nvidia zufolge auch von ABIT, Albatron, ASUSTeK, Biostar, Chaintech, DFI, EPoX, GigaByte, Jetway, Leadtek, MSI, QDI/Legend, Shuttle Computer und Soltek hergestellt werden.



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chrome 14. Mai 2003

Hi, um einigermassen sicher zu sein, das das eigene NForce-2 Board für FSB200 ausgelegt...

Thypoon 14. Mai 2003

ich bin ein ziemlicher Intelgegner und hab bisher noch keinen Intel bei mir zu hause...


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