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E-Plus kauft UMTS-Infrastruktur von MobilCom

20 Millionen Euro für 3.723 UMTS-Standorte

Der Düsseldorfer Mobilfunkanbieter E-Plus übernimmt 3.723 UMTS-Standorte von der MobilCom Multimedia GmbH. 931 dieser Standorte sind bereits mit der notwendigen UMTS-Netztechnik ausgestattet. Dafür zahlt E-Plus rund 20 Millionen Euro. Der Vertrag steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Bundeskartellamtes.

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Von den 20 Millionen Euro erhält die France Télécom entsprechend einer Vereinbarung, die MobilCom bis zum 31. Dezember 2003 von sämtlichen Verpflichtungen aus dem UMTS-Geschäft freihält, 18 Millionen Euro.

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E-Plus erhofft sich durch die Übernahme unter Berücksichtigung der notwendigen Kosten für die Integration und die Reorganisation der Netz-Komponenten Einsparungen in zweistelliger Millionenhöhe. Da sich sowohl MobilCom als auch E-Plus für Nokia und Ericsson als Lieferanten der Netztechnik entschieden hätten, können die MobilCom-Infrastruktur-Komponenten von E-Plus genutzt werden.

"Der Kauf der UMTS-Infrastruktur von MobilCom verschafft uns Vorteile. Wir bekommen die passenden UMTS-Standorte und die Infrastruktur zu einem fairen Preis und sparen obendrein noch Zeit beim Roll Out. Das stärkt unsere Position im Markt", so Uwe Bergheim, Chief Executive Officer von E-Plus.

"Nach dem Verkauf der UMTS-Standorte sind wir strategisch klar positioniert und können uns auf unser Kerngeschäft als 'Mobilfunk-Service-Provider' konzentrieren", so Grenz. Außerdem habe MobilCom nach der Veräußerung des Festnetz-Geschäftes an die Konzerntochter freenet.de AG einen integrierten Internet-Service-Provider mit einer eigenen, leistungsfähigen Infrastruktur im Portfolio.

E-Plus muss wie alle UMTS-Lizenznehmer bis Ende des Jahres 25 Prozent der deutschen Bevölkerung mit seinem UMTS-Netz erreichen.



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