Abo
  • IT-Karriere:

ATI kontert: Radeon 9800 Pro mit 256 MByte (Update)

DDR2-Speicher anstelle von DDR-Speicher

Nachdem Nvidia seine neuen GeForceFX-5900-Grafikprozessoren angekündigt hat und sich damit abzeichnet, dass in Zukunft 128 MByte zur Minimalausstattung degradiert werden, kündigt nun auch ATI - wie bereits im März 2003 in Aussicht gestellt - die baldige Auslieferung von Radeon-9800-Pro-Grafikkarten mit 256 MByte DDR2-Speicher an.

Artikel veröffentlicht am ,

Bisher gibt es Radeon-9800-Pro-Grafikkarten "nur" mit 128 MByte DDR-SDRAM. Während der Umstieg auf DDR2-Speicher laut ATI nicht unbedingt mit einer Leistungssteigerung einhergeht, sondern mit geringerem Stromverbrauch und somit auch geringerer Abwärme, soll die größere Speichermenge von 256 MByte vor allem Vorteile bei höheren Kantenglättungsstufen bringen - etwa bei 6fach-Anti-Aliasing in hohen Auflösungen. Auch 8fach-Anti-Aliasing - sofern es die Hardware unterstützt - könnte irgendwann interessant werden, wenn derartig viel Speicher zur Verfügung steht. Ob kommende Spiele wie Half-Life 2 oder Doom3 die große Speichermenge für Texturen bereits ausnutzen können, bleibt abzuwarten.

Radeon 9800 Pro mit 256 MByte
Radeon 9800 Pro mit 256 MByte
Stellenmarkt
  1. we.CONECT Global Leaders GmbH, Berlin-Kreuzberg,Berlin
  2. Evangelischer Presseverband für Bayern e.V. (EPV), München

ATI liefert seine eigenen Radeon-9800-Pro-256-MByte-Grafikkarten ab sofort in den USA in kleiner Stückzahl an Hersteller, Händler und Online-Kunden aus. Der Preis liegt bei 500,- US-Dollar (wie üblich zzgl. Steuer). In Europa werden voraussichtlich die üblichen ATI-Board-Partner mit eigenen Karten aufwarten, noch gab es allerdings keine entsprechende Ankündigungen. Vermutlich wird man hier noch ein bis zwei Monate auf entsprechende 256-MByte-Grafikkarten warten müssen. Immerhin sind auch die Radeon-9800-Pro-Grafikkarten mit 128 MByte noch Mangelware.

Nachtrag vom 13. Mai 2003:
Der Speichertakt der Radeon 9800 Pro mit 256 MByte liegt laut ATI bei 350 MHz anstelle von 340 MHz, um etwaige höhere Latenzzeiten auszugleichen. Dank des hören Speicherausbaus ist zudem 4-Sample-Anti-Aliasing mit Auflösungen von bis zu 2.038 x 1.536 Bildpunkten und 6-Sample-Anti-Aliasing mit max. 1.920 x 1.200 Bildpunkten (zuvor 1.280 x 1.024) möglich. Gleichzeitig soll es einen Vorteil gegenüber 128-MByte-Karten geben - denn diese können in Spielen mit hochauflösenden Texturen (z.B. Asherons Call oder Comanche 4) bei Nutzung von Anti-Aliasing in den etwas höheren Spieleauflösungen (ab 1.280 x 1.024 Bildpunkten) dank aktiviertem AGP-Texturing in der Leistung einbrechen; mit 256 MByte gibt es hingegen mehr Reserven.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 349,00€
  2. 529,00€
  3. 429,00€

Xtremus_waterco... 14. Mai 2003

Ich zum Beispiel...

HiddenGhost 13. Mai 2003

Das hört man bei jeder Technologieevolution... vor 2 jahren wars die Frage, wozu man 128...

Arrideus 13. Mai 2003

Ma schauen, wie's in einem Jahrzehnt aussieht ... Gruß

Mem 13. Mai 2003

*MOEEEEEP* - falsche Antwort.... Das Vorhandensein eines 'Features' bescheinigt noch...

jaydee 13. Mai 2003

Spielt das ne Rolle? ..wer braucht denn noch sämtliche PCI-Plätze? (Bei den vielen...


Folgen Sie uns
       


ANC-Kopfhörer im Lautstärkevergleich

Wir haben Microsofts Surface Headphones und die Jabra Elite 85h bei der ANC-Leistung verglichen. Für einen besseren Vergleich zeigen wir auch die besonders leistungsfähigen ANC-Kopfhörer von Sony und Bose, die WH-1000XM3 und die Quiet Comfort 35 II.

ANC-Kopfhörer im Lautstärkevergleich Video aufrufen
Google Maps in Berlin: Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird
Google Maps in Berlin
Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird

Kartendienste sind für Touristen wie auch Ortskundige längst eine willkommene Hilfe. Doch manchmal gibt es größere Fehler. In Berlin werden beispielsweise einige Kleinprofil-Linien falsch gerendert. Dabei werden betriebliche Besonderheiten dargestellt.
Von Andreas Sebayang

  1. Kartendienst Qwant startet Tracking-freie Alternative zu Google Maps
  2. Nahverkehr Google verbessert Öffi-Navigation in Maps
  3. Google Maps-Nutzer können öffentliche Veranstaltungen erstellen

In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

    •  /