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MSN will Spam mit neuen Technologien bekämpfen

Rund 2,4 Milliarden Spam-Mails werden von MSN täglich geblockt. MSN will seine Kunden in Zukunft besser vor Spam schützen. Erreicht werden soll dies mit Hilfe einer neuen Kombination von Technologien und Erziehung der Kunden, die über das normale Filtern von E-Mails hinausgeht. Dabei will man nicht nur verhindern, dass Spam in die Postfächer der Kunden gelangt, sondern in erster Linie den Versand von Spam deutlich erschweren.
/ Jens Ihlenfeld
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Bereits heute blocke man täglich rund 2,4 Milliarden E-Mails ab, was etwa 80 Prozent der E-Mails entspricht, die MSN täglich erhält. Mit neuen Technologie will man nun zudem verhindern, dass Spam-Versender überhaupt in Besitz von E-Mail-Adressen der eigenen Kunden gelangen, um so die Zahl der erreichbaren Empfänger zu minimieren. Darüber hinaus bietet man neue Möglichkeiten, um E-Mails online zu filtern.

So unterbindet MSN jetzt das Laden von Bildern in Web-basierten E-Mails, es sei denn, der Absender ist in der Kontaktliste des Empfängers enthalten. Einige Spam-Mails enthalten so genannte "Web Beacon Bilder", die Nachrichten an den Absender schicken, sobald dieser die E-Mail öffnet und es Spam-Versendern so erlaubt, aktive und inaktive E-Mail-Accounts zu unterscheiden.

Mit Hilfe der Human-Interactive-Proof-(HIP-)Technologie will MSN verhindern, dass Spam-Versender automatisiert eine große Zahl von E-Mail-Accounts einrichten können die sie benötigen, um ihren Spam in großen Mengen zu versenden. Bereits seit Dezember setzt MSN diese Technologie ein und konnte die Zahl neuer E-Mail-Accounts so deutlich senken.

In der letzten Woche hatte MSN angekündigt, zusammen mit AOL und Yahoo verstärkt gegen Spam vorgehen zu wollen.


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