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WinHEC: Microsoft nennt weitere Details zu "Palladium"

Next-Generation Secure Computing Base (NGSCB) besteht aus vier Komponenten

Zur 12. Windows Hardware Engineering Conference (WinHEC) gab Microsoft einige weitere Details zur "Next-Generation Secure Computing Base" - kurz NGSCB - bekannt. Die NGSCB ist besser bekannt unter der Bezeichnung "Palladium", die Microsoft aber seit kurzem nicht mehr verwendet. Damit soll im Zusammenspiel mit TCPA-Hardware ein "vertrauenswürdiges (trustworthy)" Computersystem aufgebaut werden, wobei NGSCB Bestandteil der kommenden Windows-Version mit dem Codenamen Longhorn sein soll.

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Bryan Willman, der Leiter von Microsofts Windows-Architektur, führte aus, dass NGSCB aus vier verschiedenen Komponenten bestehen wird. Zunächst gibt es den Bereich der "attestation" (Beglaubigung), worüber sowohl Anwender, Programme als auch Dokumente zertifiziert werden. Als zweite Komponente kommt "sealed storage" (verschlossener Speicher) zum Einsatz, worüber der Anwender Daten verschlüsselt, die sich dann nur noch mit einer vertrauenswürdigen (trustworthy) Applikation öffnen lassen.

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Den Hauptbereich von NGSCB bezeichnet Microsoft als "strong process isolation", was einen separierten Computerbereich beschreibt, der vom übrigen System abgeschottet ist. Auf diesen Bereich können nur Daten und Applikationen zugreifen, die im Zuge einer Überprüfung als vertrauenswürdig eingestuft wurden. Microsoft nennt dies die "rechte Seite" des Computers, während auf die "linke Seite" eines Systems alle Applikationen zugreifen können, weil hier keine Prüfung auf Vertrauenswürdigkeit vorgenommen wird. Diese "linke Seite" stellt die Situation dar, wie sich aktuelle PCs derzeit verhalten.

Der vierte Bereich "secure input and output" sorgt für eine verschlüsselte Datenübermittlung zwischen dem PC und angeschlossenen Ein- und Ausgabegeräten. So werden sämtliche Tastatureingaben bereits auf dem Weg zum PC verschlüsselt, so dass eine andere Software diese Eingaben nicht abfangen und damit Einsicht in wichtige Daten erlangen kann. Gleiches gilt auch für den Weg der Datenausgabe, so dass Bildschirminformationen kodiert zum Display übertragen werden.

Mit diesen vier Komponenten will Microsoft garantieren, dass künftig auf einem Computersystem wirklich nur die Software läuft, die auch tatsächlich aktiv sein soll und sich als "vertrauenswürdig" erweist. Damit will Microsoft Viren, Würmer, Trojaner oder andere Schädlinge bekämpfen, weil diese ohne eine Vertraulichkeitsprüfung nicht auf einem solchen System laufen können. Als Hauptzielgruppe sieht der Hersteller zunächst Unternehmen, die einen hohen Wert auf Datensicherheit legen. In der späteren Zukunft erwartet Microsoft aber auch, dass der normale Heimanwender diese Technik einsetzen wird. Zur Frage der Kompatibilität betonte Peter Biddle, Product Unit Manager der Security-Business-Einheit bei Microsoft, dass auf künftigen mit NGSCB ausgestatteten Systemen auch heutige Applikationen und Daten genutzt werden können.

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alejandra 14. Nov 2008

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Johnny Cache 14. Mai 2003

Photoshop ist einfach der Standard... deswegen. Wenn mich jemand fragt wie irgendein...

Demitsu 13. Mai 2003

Nein, sie stellt nur die Situation dar, wie sich _Windows_ verhält. Jedes andere...

Sinbad 08. Mai 2003

ist doch unter der Meldung schon verlinkt. Augen auf beim Meldungslesen ;-)

Marcel 08. Mai 2003

Hi, schaut mal auf www.against-tcpa.com. Ist zwar recht subjektiv gestaltet aber auch...


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