• IT-Karriere:
  • Services:

Wettbewerbsrecht: Verbraucher soll vor Spam geschützt werden

Kabinett verabschiedet neues Wettbewerbsrecht

Die Bundesregierung hat jetzt den Entwurf einer Neufassung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) beschlossen. Infolgedessen soll der Verbraucher zukünftig unter anderem gegen unerwünschte Spam-Mails, Werbe-Faxe und -SMS geschützt werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Ein Schwerpunkt des neuen Gesetzesentwurfs ist, dass der Verbraucher als Schutzobjekt erstmals ausdrücklich im Gesetz erwähnt wird. Dadurch wird die Rechtsprechung zum geltenden UWG aufgenommen und gleichzeitig eine Forderung der Verbraucherverbände erfüllt. Die Belästigung der Verbraucher durch unerbetene Telefax- bzw. SMS- oder E-Mail-Werbung soll so unterbunden werden. Spamming ist darüber hinaus jetzt auch nach Art. 13 der neuen Datenschutzrichtlinie über elektronische Kommunikation unzulässig. Diese Richtlinienbestimmung wird im neuen UWG im Rahmen der Regelung der belästigenden Werbung umgesetzt.

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, München Unterföhring
  2. ACP IT Solutions AG, Mainz

Das Gesetz liberalisiert das derzeit geltende Lauterkeitsrecht und setzt die in der vergangenen Legislaturperiode begonnene Aktualisierung der wirtschaftsrechtlichen Rahmenbedingungen fort. "Nach der Abschaffung des Rabattgesetzes und der Zugabeverordnung ist das neue UWG ein weiterer Schritt hin zu mehr Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft", meint Bundesjustizministerin Brigitte Zypries. "Diese Liberalisierung unterstützt die verbraucherfreundliche Politik der Bundesregierung, die sich am Leitbild des mündigen Verbrauchers orientiert."

Die Novelle verstärkt den Schutz der Verbraucher vor unlauteren Wettbewerbshandlungen. Das Gesetz soll dabei einen angemessenen Ausgleich zwischen den Interessen der Wirtschaft und denen der Verbraucher schaffen. Unternehmen erhalten gleichzeitig einen größeren Handlungsspielraum im Wettbewerb und sollen sich so zukünftig besser am Markt behaupten können.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesetzes ist unter anderem die Reglementierung von Sonderveranstaltungen wie Schlussverkäufen. Der Wortlaut des Gesetzes kann unter www.bmj.bund.de/images/11596.pdf eingesehen werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Fire TV Stick (2020) mit Alexa-Sprachfernbedienung (mit TV-Steuerung) und Dolby Atmos für...
  2. 155,66€ neuer Bestpreis auf Geizhals
  3. (u. a. NZXT Kraken Z73 Wasserkühlung für 229€ (Bestpreis!), Xiaomi Pocophone F2 Pro 128GB...

puschelkopf 03. Jun 2003

Also, wenn ich 0,01% meines Spams einklagen und dafür Schadensersatz (verlorene...

Sturmkind 10. Mai 2003

Jup bekannte Tatsachen aber bisher habe ich noch keine Folgen davon gespürt. Hm wir...

Sturmkind 10. Mai 2003

Holla c.b. Naja halt für Propaganda und übelster Polemik. Der übliche Schwachsinn in...

c.b. 09. Mai 2003

ahoi sturmkind, das mit der rechtsfreien zone...kann man sicher geteilter meinung sein...

Sturmkind 09. Mai 2003

Holla c.b. Sturm? Naja wir hatten wir nur nen nettes Gewitter oder meinst Du das Forum...


Folgen Sie uns
       


    •  /