Abo
  • Services:

Treiber-Quellcode von 3dfx im Netz aufgetaucht

Von Nvidia offenbar geduldet

Im Internet ist ein kompletter Treiber-Quellcode der Voodoo-Grafikkarten des gescheiterten Grafikhardwareherstellers 3dfx aufgetaucht. Veröffentlicht hatte den Treiber das x-3dfx-Community-Mitglied "NuAngel" auf seiner eigenen Website, die zwar mittlerweile offline zu sein scheint, doch das Quelltext-Archiv ist bereits in Tauschbörsen und anderen Websites zu finden.

Artikel veröffentlicht am ,

NuAngel hatte das Treiberpaket schon seit einigen Monaten vorliegen, entschied sich aber aus rechtlichen Bedenken erst jetzt dazu, es zu veröffentlichen. Der Hersteller Nvidia, der die Überbleibsel und auch die Technik von 3dfx nach dessen Untergang aufkaufte, scheint unterdessen keine Ambitionen zu haben, mit rechtlichen Mitteln gegen die Veröffentlichung des Quellcodes vorzugehen. Gegenüber Golem.de blieb Nvidia in Bezug auf dieses Thema schweigsam, aus unternehmensnahen Kreisen war jedoch zu vernehmen, dass man die Sache ignorieren werde.

Stellenmarkt
  1. DEUTZ AG, Köln
  2. Forever Digital GmbH, Hamburg

Im x-3dfx-Forum wurde die Neuigkeit mit Freude, aber auch mit Verbitterung aufgenommen: Zwar kann man als Programmierer so endlich einmal Einblicke in die Treiberentwicklung erlangen. Gleichzeitig kommt der Quellcode für Voodoo-Fans aber etwas zu spät, um noch wirklich von Nutzen zu sein, denn schließlich müssten sich auch erfahrene Programmierer erstmal eine Weile mit dem - wohl etwas unübersichtlichen - Code beschäftigen. Immerhin sind seit dem 3dfx-Niedergang Ende 2000/Anfang 2001 so einige Grafikkarten-Generationen auf den Markt gekommen, welche die Voodoo3/4/5-Serie deutlich übertrumpfen, auch wenn deren Anti-Aliasing-Qualität noch zeitgemäß ist.

Näheres zum Treiber findet sich auf www.NuAngel.net (derzeit offline) und dem x-3dfx-Forum. Der 3dfx-Treiber-Quellcode findet sich in einem "3dfx_source_code.rar" genannten, rund 40 MByte großen RAR-Archiv (zu entpacken etwa mit WinRAR). Einige direkte Downloadlinks finden sich im x-3dfx-Forum, per Filesharing soll die Datei laut x-3dfx-Forumsnutzern aber auch bereits zu finden sein.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 299€
  2. 499€ + Versand
  3. (-80%) 3,99€

dgsp_23 28. Jan 2004

ich währ froh wenn ich die 6000 besitzen würde. würd ich meine xbox für hinlegen. und es...

NuAngel 16. Jul 2003

Love the article. ;) Only problem is, I didn't have the source code for months before I...

Gast 08. Mai 2003

Nein, die 6000er kam nie raus. Es gab wohl ein paar Exemplare (Prototypen), mehr nicht...

Dominic Hitschel 08. Mai 2003

Nein. Die 5500 war mit 2 GPUs und 64 MB(?) und die 6000 mit 4 GPUs und 128 MB und...

Evil Azrael 08. Mai 2003

war die 5500 nicht die Karte mit den 4 Prozessoren und 129MB Speicher?


Folgen Sie uns
       


HP Z2 Mini Workstation - Test

Die Z2 Mini Workstation G3 kann uns im Test überzeugen - und das nicht als sehr schnelle Maschine, sondern als gut durchdachtes Gesamtkonzept.

HP Z2 Mini Workstation - Test Video aufrufen
Patscherkofel: Gondelbahn mit Sicherheitslücken
Patscherkofel
Gondelbahn mit Sicherheitslücken

Die Steuerungsanlage der neuen Gondelbahn am Innsbrucker Patscherkofel ist ohne Sicherheitsmaßnahmen im Netz zu finden gewesen. Ein Angreifer hätte die Bahn aus der Ferne übernehmen können - trotzdem beschwichtigt der Hersteller.
Von Hauke Gierow

  1. Hamburg Sensoren melden freie Parkplätze
  2. Edge Computing Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  3. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger

Mobilfunk: Was 5G im Bereich Security bringt
Mobilfunk
Was 5G im Bereich Security bringt

In 5G-Netzwerken werden Sim-Karten für einige Anwendungsbereiche optional, das Roaming wird für Netzbetreiber nachvollziehbarer und sicherer. Außerdem verschwinden die alten Signalisierungsprotokolle. Golem.de hat mit einem Experten über Sicherheitsmaßnahmen im kommenden 5G-Netzwerk gesprochen.
Von Hauke Gierow

  1. IMSI Privacy 5G macht IMSI-Catcher wertlos
  2. DAB+ Radiosender hoffen auf 5G als Übertragungsweg
  3. Netzbetreiber 5G kommt endlich in die Umsetzungsphase

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

    •  /