Second Life - Neue Online-Gemeinschaft in 3D (Update)

Während der geschlossene Betatest bereits im November 2002 startete, begann der offene vor wenigen Tagen, nämlich am 28. April 2003. Wer sich den Client herunterladen will, muss sich erst mit Kreditkarte anmelden, womit laut Linden Lab nur die Identität der Teilnehmer sichergestellt werden soll. Kostenpflichtig ist der Betatest nicht, zudem kann man sich in Second Life in Verkleidung eines selbst frei gestaltbaren Avatars unter Pseudonym bewegen. Nach der Online-Anmeldeprozedur über die Second-Life-Website erhalten Teilnahmewillige eine E-Mail mit Link zur knapp 12 MByte großen Installationsdatei. Modernere Grafikkarten mit mindestens 32 MByte sind dabei Pflicht, ansonsten verweigert der Client seinen Dienst. Dies macht er mitunter auch so, denn die Programmierer haben den Betatest auf ihre Geschäftszeiten begrenzt. Umgerechnet auf Deutschland läuft der Second-Life-Betatest von 19 Uhr bis 7 Uhr morgens.
Die Anmeldung zum offenen, kostenlosen Betatest ist auf www.secondlife.com(öffnet im neuen Fenster) möglich, vorausgesetzt man verfügt über eine Kreditkarte zur Identifizierung. Als Hardware-Mindestvoraussetzung nennt Linden Lab ein Windows-System mit 800-MHz-CPU, 256 MByte Speicher und GeForce2-/Radeon-8500-Grafikkarte mit 32 MByte RAM und eine DSL-Anbindung.
Nachtrag vom 14. März 2003:
Mit der für heute angekündigten Version 1.0 von Second Life wird der Betatest beendet und eine monatliche Nutzungsgebühr von 14,95 US-Dollar erhoben. Damit liegt Second Life preislich selbst über Onlinerollenspielen, deren monatliche Abonnement-Gebühren sich eher im Bereich von 10 bis 13 US-Dollar bewegen. Es wird jedoch laut Linden Lab vergünstigte mehrmonatige Abonnements sowie eine begrenzte Zahl von Dauermitgliedschaften geben. Betatester sollen aus Dank einen Nachlass auf Jahres- und Dauermitgliedschaften erhalten.



