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Second Life - Neue Online-Gemeinschaft in 3D (Update)

Offizieller Betatest hat Ende April 2003 begonnen

Nachdem 3D-Chatwelten bisher höchstens in Cyberpunk-Romanen zu Ruhm gelangt sind, schickt sich mit Second Life nach dem alteingesessenen ActiveWorlds.com ein weiterer Vertreter an, kommunikationswütige und kreative Nutzer für sich zu gewinnen. Second Life soll Nutzern noch in größerem Maße als ActiveWorlds.com eine eigene Gestaltung der virtuellen Welt erlauben und bindet zudem mehr spielerische Elemente ein; mittlerweile ist der öffentliche Betatest gestartet und der Softwareentwickler Linden Lab lädt Interessierte zum Ausprobieren ein.

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Während der geschlossene Betatest bereits im November 2002 startete, begann der offene vor wenigen Tagen, nämlich am 28. April 2003. Wer sich den Client herunterladen will, muss sich erst mit Kreditkarte anmelden, womit laut Linden Lab nur die Identität der Teilnehmer sichergestellt werden soll. Kostenpflichtig ist der Betatest nicht, zudem kann man sich in Second Life in Verkleidung eines selbst frei gestaltbaren Avatars unter Pseudonym bewegen. Nach der Online-Anmeldeprozedur über die Second-Life-Website erhalten Teilnahmewillige eine E-Mail mit Link zur knapp 12 MByte großen Installationsdatei. Modernere Grafikkarten mit mindestens 32 MByte sind dabei Pflicht, ansonsten verweigert der Client seinen Dienst. Dies macht er mitunter auch so, denn die Programmierer haben den Betatest auf ihre Geschäftszeiten begrenzt. Umgerechnet auf Deutschland läuft der Second-Life-Betatest von 19 Uhr bis 7 Uhr morgens.

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Im Gegensatz zu einfachen 3D-Chats und Onlinerollenspielen sollen die Teilnehmer das Aussehen und die Onlinegemeinschaft weitgehend nach ihren Wünschen formen können. Per 3D-Editor sollen nahezu beliebige Objekte - auch Häuser und somit letztendlich ganze Städte - erstellt und in die Welt eingebunden werden können, gemeinsam mit Freunden kann man eigene Online-Events ausrichten, einen hohen Bekanntheitsgrad und virtuelles Vermögen anstreben sowie in mehr oder weniger harten Wettkämpfen gegeneinander antreten. Spieler können alles von Mode bis Waffen (für die "Schatzjäger- oder Spielzonen") designen, verkaufen und erstehen. Auch bei der Avatar-Erstellung wird - zumindest in der Beta - mehr Flexibilität geboten als bei ActiveWorlds.com. Für Fans von erotischen Wortgeplänkeln gibt es zudem spezielle, mit M (steht für mature, engl. für reif/volljährig) markierte Erwachsenen-Zonen.

... bis hin zur gemeinsamen Hatz
... bis hin zur gemeinsamen Hatz

Von virtuellen Architekten über den wortgewaltigen Chatter bis hin zum 3D-Shooter-Fan scheint Linden Lab alles ansprechen zu wollen. Ob das Konzept aufgeht, wird sich in den nächsten Monaten aufzeigen, auch die Kostenstruktur dürfte hier bedeutend sein. Im Sommer 2003 soll die kommerzielle Version erhältlich sein, wie viel die Teilnahme nach dem Betatest kosten wird, gab Linden Labs noch nicht bekannt.

Die Anmeldung zum offenen, kostenlosen Betatest ist auf www.secondlife.com möglich, vorausgesetzt man verfügt über eine Kreditkarte zur Identifizierung. Als Hardware-Mindestvoraussetzung nennt Linden Lab ein Windows-System mit 800-MHz-CPU, 256 MByte Speicher und GeForce2-/Radeon-8500-Grafikkarte mit 32 MByte RAM und eine DSL-Anbindung.

Nachtrag vom 14. März 2003:
Mit der für heute angekündigten Version 1.0 von Second Life wird der Betatest beendet und eine monatliche Nutzungsgebühr von 14,95 US-Dollar erhoben. Damit liegt Second Life preislich selbst über Onlinerollenspielen, deren monatliche Abonnement-Gebühren sich eher im Bereich von 10 bis 13 US-Dollar bewegen. Es wird jedoch laut Linden Lab vergünstigte mehrmonatige Abonnements sowie eine begrenzte Zahl von Dauermitgliedschaften geben. Betatester sollen aus Dank einen Nachlass auf Jahres- und Dauermitgliedschaften erhalten.



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jay-be 20. Mär 2007

loser :( schrieb:du kannst dich anmelden in them du bei google download Second Life...


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