Abo
  • Services:

DENIC: Berlin hat immer noch die meisten .de-Domains

Weiterhin großes West-Ost-Gefälle bei Domain-Verteilung

Die deutsche Domain-Vergabestelle DENIC hat die geographische Verteilung der bis Ende 2002 angemeldeten .de-Domains auswerten lassen. Die insgesamt 6 Millionen vergebenen Internet-Adressen verteilen sich regional immer noch sehr ungleichmäßig, denn in den neuen Bundesländern liegt die Domainzahl nur bei etwa der Hälfte des Bundesdurchschnitts.

Artikel veröffentlicht am ,

Die neuen Bundesländer verzeichnen zwar weiterhin hohe Zuwachsraten von 20 Prozent und mehr, die Zahlen gehen aber von einem deutlich niedrigeren Niveau aus als im Westen, so die DENIC. Beispielsweise sind in ganz Thüringen etwa ebenso viele Domains registriert wie in der Großstadt Frankfurt am Main, in Sachsen-Anhalt nur wenig mehr als in Stuttgart.

Stellenmarkt
  1. GoDaddy, Hürth
  2. Stadtwerke München GmbH, München

Die höchste Steigerungsrate hatte 2002 Schleswig-Holstein mit mehr als 23 Prozent. Auf Kreisebene verlief die Entwicklung eher uneinheitlich, denn während sich in einigen Regionen (z.B. Ludwigshafen und Nordfriesland) die Zahlen gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelten, sanken sie in anderen Gebieten um mehr als ein Drittel.

Die Rangliste der zehn Städte mit den meisten .de-Domains führte auch 2002 wieder Berlin an, mit etwas mehr als 320.000 Domains. Hamburg konnte sich an München vorbeischieben und liegt nun an zweiter Stelle. Auf den Plätzen dahinter gab es nur wenig Bewegung - lediglich Nürnberg (jetzt auf Rang 9) und Bonn (einen Rang herunter auf 10) haben die Positionen getauscht.

Dennoch gibt es in München weiterhin die meisten Domains bezogen auf die Einwohnerzahl: Auf tausend Münchner kommen 180 Domains, im Umland sind es 161. Ähnlich hohe Zahlen erreichen auch Bonn mit 166 und Düsseldorf mit 156 Domains pro tausend Einwohner. Auf der Ebene der Bundesländer liegen naturgemäß die Stadtstaaten vorn. Beim Spitzenreiter Hamburg kommen auf tausend Einwohner 131 Domains. Es folgt Berlin mit 95 Domains. An dritter Stelle liegt Hessen, das als bester Flächenstaat einen Wert von 85 erzielt.

Die .de-Domains werden laut Statistik von Domaininhabern aus insgesamt 118 Staaten genutzt. Domain-Inhaber aus dem Ausland machten mit etwa 30.000 Eintragungen aber nur einen winzigen Teil aller .de-Domains aus. Die meisten ausländischen Domaininhaber stammen dabei aus den Nachbarländern Niederlande, Österreich und der Schweiz mit jeweils etwas mehr als 6.000 Registrierungen.

Bundesweit verfügen statistisch gesehen inzwischen 70 von 1.000 Bürgern über eine Domain, 17 Prozent mehr als 2001. Die Nutzung von Domains hat sich laut DENIC seit Mitte der 90er-Jahre stark in den privaten Bereich verlagert. Nur etwa ein Fünftel der Domains sei auf Firmen registriert. Nicht berücksichtigt werden dürften bei dieser Statistik allerdings die Selbstständigen oder Kleinunternehmen, die ihre Domains ohne Angabe einer Firmierung angemeldet haben.

Alle Zahlen basieren auf der Domaindatenbank der DENIC mit dem Stand vom 31. Dezember 2002. Die komplette Auswertung - inkl. Informationen über alle Kreise und kreisfreien Städte - steht als ZIP-komprimierte Excel-Tabelle auf der DENIC-Webseite zum Download bereit, ebenso wie hochauflösende Karten zur absoluten und relativen Verteilung der Domains. Die Aufbereitung der Daten erfolgte wie in den Vorjahren in Zusammenarbeit mit dem Diplom-Kaufmann Mark Krymalowski und dem Wirtschafts- und Sozialgeographischen Institut der Universität zu Köln.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 433€ + Versand (Bestpreis!)
  2. 481€ + Versand (Bestpreis!)
  3. (-81%) 5,55€
  4. 299,00€ inkl. Versand

eaahh 04. Mai 2003

Gut finde ich die Excel-Tabelle von DeNIC... da findet man solche Brüller wie Schwerin...

Goggel 01. Mai 2003

... Oder : Die Schweiz hat noch immer die meisten Domänengrabber. Oder wozu so viele...

Klugscheißer 30. Apr 2003

... Oder : München hat noch immer die meisten Domänengrabber. Oder wozu so viele Domänen...

Eseltreiber 30. Apr 2003

... was Wunder, daß die dann auch die meisten .de-Domains haben. Merkwürdig reißerische...


Folgen Sie uns
       


Pillars of Eternity 2 - Fazit

Das Entwicklerstudio Obsidian hat sich für Pillars of Eternity 2 ein unverbrauchtes Szenario gesucht. Im Fazit zeigen wir Spielszenen aus dem Baldur's-Gate-mäßigen Rollenspiel, das wirkt, als handele es in der Karibik.

Pillars of Eternity 2 - Fazit Video aufrufen
EU-Urheberrechtsreform: Wie die Affen auf der Schreibmaschine
EU-Urheberrechtsreform
Wie die Affen auf der Schreibmaschine

Nahezu wöchentlich liegen inzwischen neue Vorschläge zum europäischen Leistungsschutzrecht und zu Uploadfiltern auf dem Tisch. Sie sind dilettantische Versuche, schlechte Konzepte irgendwie in Gesetzesform zu gießen.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht VG Media darf Google weiterhin bevorzugen
  2. EU-Verhandlungen Regierung fordert deutsche Version des Leistungsschutzrechts
  3. Fake News EU-Kommission fordert Verhaltenskodex für Online-Plattformen

Ryzen 5 2600X im Test: AMDs Desktop-Allrounder
Ryzen 5 2600X im Test
AMDs Desktop-Allrounder

Der Ryzen 5 2600X ist eine der besten sechskernigen CPUs am Markt. Für gut 200 Euro liefert er die gleiche Leistung wie der Core i5-8600K. Der AMD-Chip hat klare Vorteile bei Anwendungen, das Intel-Modell in Spielen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Golem.de-Livestream Wie gut ist AMDs Ryzen 2000?
  2. RAM-Overclocking getestet Auch Ryzen 2000 profitiert von schnellem Speicher
  3. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs

Noctua NF-A12x25 im Test: Spaltlos lautlos
Noctua NF-A12x25 im Test
Spaltlos lautlos

Der NF-A12x25 ist ein 120-mm-Lüfter von Noctua, der zwischen Impeller und Rahmen gerade mal einen halben Millimeter Abstand hat. Er ist überraschend leise - und das, obwohl er gut kühlt.
Ein Test von Marc Sauter

  1. NF-A12x25 Noctua veröffentlicht fast spaltlosen 120-mm-Lüfter
  2. Lüfter Noctua kann auch in Schwarz
  3. NH-L9a-AM4 und NH-L12S Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

    •  /