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SuSE liefert Carrier Grade Linux aus

CGL als kostenloses Update auf den SuSE Linux Enterprise Server Version 8. SuSE Linux bringt mit Carrier Grade Linux (CGL) die erste Linux-Version für Kommunikationslösungen auf den Markt. Aufbauend auf dem SuSE Linux Enterprise Server entstand die CGL-Version im Rahmen der UnitedLinux-Partnerschaft in Zusammenarbeit mit HP, IBM und Intel. Carrier Grade Linux umfasst Tools zur Entwicklung und zum Einsatz anspruchsvoller Sprach-, Daten- oder Mobilanwendungen.
/ Jens Ihlenfeld
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Die CGL-Version folgt den Spezifikationen der Carrier-Grade-Linux-Arbeitsgruppe des Open Source Development Lab (OSDL). Diese anbieterübergreifende Arbeitsgruppe wurde von Hewlett-Packard, IBM, Intel, SuSE sowie großen Telekommunikationsunternehmen und Netzwerkausrüstern zur Förderung des Linux-Einsatzes im Telekommunikationsbereich gegründet. Die SuSE Linux CGL Edition ist für Kunden des SuSE Linux Enterprise Server Version 8, die am SuSE Linux Maintenance Programm teilnehmen, als kostenfreies Servicepaket erhältlich.

Die CGL-Version des SuSE Linux Enterprise Servers ist zunächst für den Einsatz auf Intel-basierter Hardware ausgelegt und eignet sich für eine breite Palette von Anwendungen. Dies reicht von Echtzeitsystemen bis hin zu Back-End-Prozessen. Damit erhalten Anwenderfirmen eine einheitliche Plattform für Anwendungs- und Geschäftssysteme, Gateway-, Signaling- und Management-Server sowie Sprach-, Daten- oder Mobilfunklösungen.

Carrier Grade Linux bietet erweiterte Funktionen zur Fehlererkennung sowie für die schnelle Ausfallschaltung (fail-over) von Betriebssystem, Applikationen, Ethernet und Datenträger, wodurch die Hochverfügbarkeit von Systemen weiter verbessert wird. Hinzu kommen deutlich bessere Servicefunktionen für die schnelle Fehleranalyse speziell für System Memory Dumping, System Probes und System Tracing, eine höhere Skalierbarkeit und besserer Systemdurchsatz, eine standardkonforme Implementierung von IPv6 nach RFCs, standardkonforme Unterstützung von Mobile IPv6 nach RFCs, niedrige Latenzzeiten und damit einhergehend "Soft Real-Time Performance", die durch eine Verbesserung des Prozess-Schedulers ermöglicht wird sowie ein "Application Pre-Loading", das ein vollständiges Laden und Halten der Speicherseiten von Anwendungen vor der Ausführung erlaubt.


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