AOL, Microsoft und Yahoo gemeinsam gegen Spam
Die Initiative der drei Unternehmen will einen offenen Dialog in Gang setzen, an dem Organisationen aus der ganzen Industrie teilnehmen sollen, um technische Standards und Industrierichtlinien zu entwickeln, die unabhängig von der genutzten Plattform verwendet werden können.
So will man zunächst das Volumen der in den Postfächern der Nutzer ankommenden Spam-Mails reduzieren. Dazu will man es mit Hilfe von Verzeichnissen wie beispielsweise den DNS Spammern erschweren, E-Mails unter falschen Absendern zu versenden, E-Mails von Systemen, die als "Open-Relay" bekannt sind, abzulehnen und E-Mails abzulehnen, deren Absender versuchen, ihre Identität zu verschleiern. Zudem will man die Möglichkeiten, E-Mail-Dienste zum Versenden von Spam zu nutzen, einschränken.
Zunächst wollen die drei die Möglichkeiten für Spammer reduzieren, die eigenen Dienste zum Versand von Spam zu missbrauchen. Darüber hinaus will man aber auch andere in der Inustrie dazu auffordern, die dabei eingesetzten Maßnahmen umzusetzen. So will man es in Kooperation mit anderen erschweren, große Mengen betrügerischer E-Mail-Accounts einzurichten und den Informationsaustausch in Hinblick auf Kundenbeschwerden zwischen den Providern verbessern.
Aber nicht nur technisch will man gegen Spam vorgehen. So ist auch geplant, weiterhin eng mit den Gesetzeshütern zu kooperieren und auf rechtlichem Weg gegen Spammer vorzugehen. So will man erreichen, dass Spammer in Zukunft eher für ihre Vergehen haftbar gemacht werden können.
So wollen die drei Unternehmen Spam mit einem umfassenden Ansatz zu Leibe rücken, der sowohl technologische Aspekte, Kunden-Kommuniaktion, Gesetzgebung als auch die Durchsetzung von Gesetzen umfasst.