Audiocodec der TU Berlin erweitert MPEG-4-Standard

Audiodaten sollen sich verlustlos komprimieren lassen

Die Moving Picture Experts Group (MPEG) hat einen Audiocodec der TU Berlin als Basistechnologie für den neuen Standard "MPEG-4 Lossless Audio Coding" ausgewählt. In Tests von MPEG erzielte der Berliner Audiocodec die besten Ergebnisse.

Artikel veröffentlicht am ,

Die TU Berlin setzte sich damit erfolgreich gegen Firmen wie Microsoft, Real Networks, NTT sowie das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen durch.

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Im Gegensatz zu MP3 liegt beim "MPEG-4 Lossless Audio Coding" die Herausforderung darin, digitale Audiodaten für höchste Qualitätsansprüche ohne Verluste effizient speichern und übertragen zu können. Es wird erwartet, dass dieser neue MPEG-Audiostandard insbesondere in Studios und Tonarchiven, aber auch bei vielen anderen hochqualitativen Audioanwendungen eine schnelle Verbreitung findet. Verlustbehaftete Verfahren wie MP3 erzeugen lediglich eine nahezu identisch klingende Version des Originals, während sich die Daten von komprimierter Datei und hochqualitativem Original teilweise erheblich unterscheiden. Bei der verlustlosen Codierung hingegen werden alle Datenbits des Originals identisch wieder hergestellt. Hierdurch ist der erreichbare Kompressionsfaktor natürlich geringer als bei verlustbehafteten Verfahren. Die verlustlose Codierung ist daher vor allem bei solchen Audiosignalen sinnvoll, die umkomprimiert in höchster Qualität vorliegen.

Das neue Kompressionsverfahren wurde von Tilman Liebchen, Wissenschaftler am Fachgebiet "Nachrichtenübertragung" der TU Berlin, entwickelt. Seit etwa zwanzig Jahren forschen die Experten in diesem Forschungszentrum an neuen Verfahren der Audio-, Sprach- und Videokompression.

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teo 29. Apr 2003

Das ist wie mit dBASE und REDABAS - alte DDR-EDVler werden sich erinnern. Gruss teo

Torsten 29. Apr 2003

Siehe hier : http://www.monkeysaudio.com/ Gruß, Torsten

Torsten 29. Apr 2003

Können also genau das was FLAC oder Monkey Audio (.ape) schon jetzt kann (verlustfrei...

Sven 28. Apr 2003

Die Daten werden im Mittel mit 2:1 komprimiert. Können aber exakt wieder hergestellt...



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