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WLAN-Schiedsrichter: Fußball und Spieler funken

Wireless-Tracking-Technologie schon zur WM 2006 im Einsatz?

Was der Schiedsrichter sagt, gilt - egal was eine Wiederholung der Szene in Zeitlupe zeigt. Damit der Unparteiische sicherer entscheiden kann, entwickelt das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS eine funkbasierte 3D-Echtzeitlokalisierung von Ball und Spielern, die derzeit im Nürnberger Frankenstadion installiert wird. Der erste Prototyp dieser Wireless-Tracking-Technologie wird in typischen Spielsituationen am 28. April 2003 um 14 Uhr im Franken-Stadion dem Fachpublikum und Vertretern der Fußballverbände präsentiert.

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Binnen Sekunden Entscheidungen wie Aus oder Tor zu treffen, die den Spielausgang maßgeblich beeinflussen - das gehört zu den Anforderungen an den Unparteiischen. Zur Unterstützung soll ihm zukünftig eine Technik zur hochgenauen Positionsbestimmung von Ball und Spielern zur Verfügung stehen. Das Fraunhofer IIS in Erlangen hat dieses System im Auftrag der Cairos technologies AG in Karlsbad entwickelt. "Um den Anforderungen gerecht zu werden, haben wir uns für ein Ortungs- und Verfolgungssystem entschieden, das auf der Funktechnologie basiert", erklärte Thomas von der Grün, Leiter der Abteilung Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik am Fraunhofer IIS.

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In den Schienbeinschonern eines jeden Spielers und im Ball werden winzige Sender integriert, die individuelle Funksignale bis zu 2.000-mal in der Sekunde aussenden. Am Spielfeldrand, z.B. auf den Flutlichtmasten, sind zwischen sechs und zehn Empfänger installiert, die diese Signale analysieren und über Glasfaserkabel zu einem Zentralrechner übermitteln. In Echtzeit werden dann die Informationen aller Empfänger ausgewertet. Die Funksignale weisen unterschiedliche Laufzeiten zu den verschiedenen Empfängern auf.

Damit soll eine zentimetergenaue Position der Spieler und des Balls zu jeder Zeit berechnet werden können. Ein Vergleich mit den gespeicherten Positionsdaten von Spielfeld und Tor ergibt eindeutige Informationen wie Tor oder Aus, die der Schiedsrichter übermittelt bekommt. "Datenübertragung und Auswertung erfolgen im Bruchteil einer Sekunde, so dass der Schiedsrichter das Ergebnis ohne Zeitverzug übermittelt bekommt und seine Entscheidung auf diese Technologie stützen kann", so René Dünkler, Marketingspezialist vom Fraunhofer IIS.

Der Nutzen dieses Systems für den Fußballsport ist vielfältig. So können weitere Informationen über den Spielverlauf gewonnen werden, wie z.B. Ballgeschwindigkeit, Flugbahn, Laufstrecke oder Sprintgeschwindigkeit. Nicht nur die Medien und damit die Zuschauer zu Hause sind daran interessiert, sondern auch Trainer und Fußballverbände. Mit Statistiken über Ballbesitz, Torschüsse und erkannte Muster von Bewegungsabläufen lassen sich Trainingsmethoden optimieren und eine strategische Spielplanung verbessern, so die Erfinder des Systems.

"Die Wireless-Tracking-Technologie hat entscheidende Vorteile gegenüber bisher vorhandenen Möglichkeiten, wie z.B. Video-Verfahren", so Thomas von der Grün, "da sie auf Funkübertragung basiert, können Ball und Spieler optisch verdeckt sein und dennoch gibt es eindeutige Ergebnisse". Die Lokalisierungs-Technologie arbeitet in einem lizenzfreien Frequenzbereich, so dass das System in jedem Stadion der Welt eingesetzt werden kann. Bis 2004 soll das System serienreif und in weiteren Stadien in Deutschland vorhanden sein, so der Plan der Cairos Technologies AG, die das System auf den Markt bringt.

Zur WM 2006 in Deutschland könnte diese Technologie damit im Einsatz sein. Die Voraussetzung dafür ist aber noch die Zustimmung der Fußballverbände.

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MeinHund 04. Sep 2006

Liebe Leute, Habt Ihr Lust und Laune kreativ zu sein und Euch Euer eigenes T-Shirt zu...

Kritiker 15. Jun 2006

Sauber, über 3 Jahre alte Nachrichten noch mal zu bringen.... ohne mal zu recherchieren...

Dirk 28. Apr 2003

Es gibt zuviele Hindernisse, dass so eine Technik irgendwann mal kommen wird. Die Fu...

Thilo Mohr 28. Apr 2003

Hallo Fußball-Fan! Wichtig ist ja, daß im Zweifelsfall Abseits und solche kritischen...

Steffen Moritz 28. Apr 2003

Das mit dem Fußball-Spiel auf er Spiele-Konsole ist gar nicht so weit her. Mit den...


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