Abo
  • Services:

Linus Torvalds über DRM und Linux

Torvalds sieht keinen Widerspruch zwischen Linux-Kernel und DRM

In einer E-Mail an die Linux-Kernel-Mailinglist nahm Linus Torvalds jetzt Stellung zum Thema Digital Rights Management (DRM) und Linux. Nach seiner Meinung schließen sich DRM und Linux keineswegs aus. Torvalds spricht sich dagegen aus, DRM auf Kernel-Ebene auszuschließen. Persönliche Vorlieben dürften dabei keine Rolle spielen, so Torvalds.

Artikel veröffentlicht am ,

Torvalds macht in seiner E-Mail mit dem vielsagenden Betreff Flame Linus to a crisp! klar, dass aus seiner Sicht die GPL die Nutzen von DRM im Linux-Kernel nicht ausschließt. Sie verlange den Code des Kernels freizugeben, schränke aber nicht ein, was Nutzer mit dem Kernel anstellen können.

Stellenmarkt
  1. Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, Flensburg
  2. Loy & Hutz Solutions GmbH, Freiburg im Breisgau

Zwar macht Torvalds klar, dass auch er nicht viel für DRM-Systeme übrig hat, lehnt es aber ab, mit dem Linux-Kernel Politik zu machen: "Ich denke, jeder kann Linux nutzen wofür er will - was ganz sicher auch Dinge einschließt, die ich persönlich nicht möchte".

Es sei in Ordnung, ein Kernel-Image zu signieren, schließlich tue er das selbst beim Einstellen seiner Kernel-Images auf Kernel.org. Es sei nichts anderes, wenn dies jemand auch mit einer Binary mache, um nachzuweisen, dass es aus einer vertrauenswürdigen Quelle stamme. "Und da ich mir vorstellen kann, selbst Binary zu signieren, sehe ich mich nicht in der Lage, dies jemand anderem zu verbieten", so Torvalds.

Wichtiger als das Signieren sei aber, was man mit einer Signatur anstelle. Doch die Entscheidung, wozu eine Signatur genutzt wird, liege außerhalb des Kernels. Zudem sei es völlig in Ordnung, das Wissen aus einer Signatur für eigene Entscheidungen zu nutzen und es liege auch außerhalb dessen, was die GPL abdeckt.

"Ich denke es gibt viele zulässige Gründe, Kernel-Images zu signieren und zu verifizieren, und auch wenn einige Nutzungen der Signaturen abscheulich sind, sehe ich keinen vernünftigen Weg, zwischen 'guten' und 'bösen' Signierern zu unterscheiden."



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. (-83%) 4,99€
  4. (-83%) 1,69€

DrFaNaTiC 20. Aug 2006

Bei mir kommt der DRM-Schund nicht auf den PC. Wenn die Kernel nur noch mit DRM zu haben...

Michael Wiesmeth 10. Sep 2003

Oder einen kurzen Link zur HomePage eurer Musikgruppe oder eures "Labels" ?? Mfg Michael

Micar 08. Sep 2003

Hallo Stefan, Ich hätte gerne nähere Informationen über das was du hier geschrieben hast...

Stefan 12. Jun 2003

Folgende Rechnung: Das Pressen einer (vollen) CD kostet ab etwa 100 Stück knapp 0.8c...

viktor 01. Jun 2003

Digitale Rechte Manipulation brauchen nur ein paar Wenige unter dem Vorwand die Rechte...


Folgen Sie uns
       


Youtube Music - angeschaut

Wir haben uns das neue Youtube Music angeschaut. Davon gibt es eine kostenlose Version mit Werbeeinblendungen und zwei Abomodelle. Youtube Music Premium ist quasi der Nachfolger von Googles Play Musik. Das Monatsabo für Youtube Music Premium kostet 9,99 Euro.

Youtube Music - angeschaut Video aufrufen
Android 9 im Test: Intelligente Optimierungen, die funktionieren
Android 9 im Test
Intelligente Optimierungen, die funktionieren

Die Veröffentlichung von Googles Android 9 kam überraschend, ebenso schnell war die neue Version namens Pie auf den Pixel-Geräten. Wir haben uns die Aktualisierung auf ein Pixel 2 XL geholt und getestet: Einige der neuen Funktionen gefallen uns, andere laufen noch nicht so gut wie erwartet.
Von Tobias Költzsch

  1. Android 9 Pie-Version von Android Go kommt im Herbst 2018
  2. Android 9 Pixel XL hat immer noch Probleme mit Schnellladen

HDR-Capture im Test: High-End-Streaming von der Couch aus
HDR-Capture im Test
High-End-Streaming von der Couch aus

Was bringen all die schönen neuen Farben auf dem 4K-HDR-TV, wenn man sie nicht speichern kann oder während des Livestreams nicht mehr selber sieht? Avermedia bietet mit den Capture-Karten Live Gamer 4K und Live Gamer Ultra erstmals bezahlbare Lösungen an. PC-Spieler sehen mit ihnen sogar bis zu 240 Bilder pro Sekunde.
Von Michael Wieczorek

  1. DisplayHDR Vesa veröffentlicht erstes Testwerkzeug für HDR-Standard
  2. HDMI 2.0 und Displayport HDR bleibt Handarbeit
  3. Intel Linux bekommt experimentelle HDR-Unterstützung

Flugautos und Taxidrohnen: Der Nahverkehr erobert die dritte Dimension
Flugautos und Taxidrohnen
Der Nahverkehr erobert die dritte Dimension

In Science-Fiction-Filmen gehören sie zur üblichen Ausstattung: kleine Fluggeräte, die einen oder mehrere Passagiere durch die Luft befördern, sei es pilotiert oder autonom. Bald könnte die Vision aber Realität werden: Eine Reihe von Unternehmen entwickelt solche Individualflieger. Eine Übersicht.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Flughafen Ingenieure bringen Drohne das Vögelhüten bei
  2. Militär US-Verteidigungsministerium finanziert Flugtaxis
  3. Gofly Challenge Boeing zeichnet zehn Fluggeräte für jedermann aus

    •  /