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Kommt bald ein neuer PCMark von Futuremark?

Neue Partner zur Entwicklung von PC- und PDA/Smart-Phone-Benchmarks genannt. Bereits Ende 2002 hatte die 3D-Benchmark-Schmiede Futuremark Corporation, ehemals MadOnion.com, verschiedene neue Software und zugehörige Dienste zur PC-Leistungsermittlung in Aussicht gestellt. Nachdem Anfang 2003 mit dem 3DMark 03 bereits ein anspruchsvoller, aber von Nvidia heftig kritisierter 3D-Benchmark für Windows-PCs erschien, konzentrieren sich die Benchmark-Experten nun auf einen Nachfolger des System- und Prozessor-Benchmarks PCMark 2002 sowie auf Benchmarks für PDAs und modernere Mobiltelefone.
/ Christian Klaß
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Als Kooperationspartner bei der Entwicklung der neuen Benchmark-Software hat Futuremark nun mit dem PC-Hersteller Gateway, dem Prozessor-Hersteller Transmeta, den Online-Publikationen ExtremeTech (Ziff-Davis) und Beyond3D weitere Partner an Land gezogen. Bereits seit längerem als Partner dabei sind AMD, ATI, Intel, Microsoft, Creative Technologies, Matrox, S3Graphics, SiS, ALi, Dell, Imagination Technologies/PowerVR, InnoVISION Multimedia, Trident Microsystems und CNET. Damit hat Futuremark nun insgesamt 18 Partner in seinem Beta-Programm versammelt, damit diese sich an der Entwicklung von neuen PC- und Prozessor-Benchmarks beteiligen bzw. ihre Ideen und Kritik beisteuern können. Lediglich Nvidia scheint zu fehlen, obwohl der Hersteller laut Futuremark jeweils in die Entwicklung des 3DMark einbezogen war. Futuremark sucht weitere interessierte Unternehmen, die am Beta-Programm teilnehmen wollen.

Da die Entwicklung eines "gerechten, robusten Benchmarks" recht schwierig ist, will Futuremark auch durch die Teilnahme von Beta-Testern aus der Industrie sicherstellen, dass die Benchmark-Tools nicht nur anwenderfreundlich und einseitig optimiert sind, sondern auch neue Techniken wie Intels Hyper-Threading, AMDs x86-64-Bit-Befehlssatz der Hammer-Prozessor-Serie (Opteron/Athlon64), PDAs, Smart-Phones und die in modernen Grafikkarten zu findenden Pixel- und Vertex-Shader berücksichtigen. So zeigt sich etwa Beyond3D begeistert, insbesondere an der Entwicklung künftiger 3DMark-Revisionen beteiligt zu sein.

Futuremarks Benchmarks sind mittlerweile – auch wenn es berechtigte Kritik an ihrer synthetischen Natur gibt – zu einem recht wichtigen Faktor geworden, wenn es um Kaufentscheide geht. Die Benchmarks der 3DMark-Serie und des PCMark 2002 sollen bereits 5 Millionen Test-Ergebnisse von Nutzern in die Online-Datenbanken übertragen haben. Diese Daten können Händler und Hersteller nutzen, um mit lizenzierten Futuremark-Tools potenziellen Kunden sinnvollere Hardware-Kaufvorschläge zu machen. Weiterhin bietet Futuremark eine eigene Online-Community für Hardware- und Spiele-Fans, die dort auch ihre Benchmark-Ergebnisse vergleichen können.


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