Microsoft bringt Windows Server 2003 auf den Markt
Mit dem Windows Server 2003 stellt Microsoft zugleich seine Server unter ein neues Branding – "Windows Server System". Damit will Microsoft dem Bedürfnis von Kunden und Partnern begegnen, die IT-Komplexität und -Kosten im Unternehmen zu minimieren. Das Windows Server System umspannt dabei verscheidene Server-Kategorien, darunter E-Business (BizTalk Server, Commerce Server, Content Management Server, Host Integration Server), Daten-Management und Auswertung (SQL Server), Messaging und Collaboration (Exchange, SharePoint Portal Server, Project Server, Real-Time Communications Server) sowie IT-Sicherheit (Internet Acceleration Server).
Microsoft bietet den Windows Server 2003 in insgesamt vier Ausführungen an. So steht neben der Standard Edition und der Web Edition auch eine Enterprise Edition sowie eine Datacenter Edition parat. Die Datacenter- und Enterprise-Edition bietet Microsoft parallel in 64-Bit-Versionen für den Itanium-2-Prozessor von Intel an. Spezielle Versionen für die 64-Bit-Prozessoren von AMD (Hammer und Opteron) sollen folgen.
Mit dem Windows Server 2003 verspricht Microsoft verbesserte Sicherheit und eine höhere Stabilität. Die Standard-Version vom Windows Server 2003 gibt es mit fünf Lizenzen (Client Access Licenses – CAL) ab einem Preis von 999,- US-Dollar. Mit 25 CALs gibt es die Enterprise-Ausführung für 3.999,- US-Dollar, während man die Web Edition für 397,- US-Dollar bekommt, wofür keine CALs benötigt werden. Die Datacenter Edition bietet Microsoft nur über ausgewählte Händler mit entsprechender Hardware im Paket an, so dass hier keine Preisangabe gemacht wurde.
Der Deutschlandstart des Windows 2003 folgt am 7. Mai, deutsche Preise nannte Microsoft noch nicht.