Iomega: NAS-Server für mittelständische Unternehmen
Die Iomega-NAS-P800m- und P850m-Server kommen standardmäßig mit einem Distributed File System Service (DFS) für die nahtlose Einbindung zusätzlicher Iomega-NAS-Server in das Netzwerk daher und unterstützen Active Directory Services (ADS) für die Verwaltung von Usern, Servern und Zugriffsregeln. Dazu kommt ein Persistent Storage Manager (PSM) für Snapshots von Daten aus dem Netzwerk und die Wiederherstellung verlorener, beschädigter oder versehentlich gelöschter Dateien sowie ein File Replication Service (FRS), um Regeln und Login-Skripte zwischen Windows-2000-Servern zu replizieren und ein Storage Resource Manager (SRM) für die Zuteilung von Speicherplatz, Filtern von Dateien und für Reports über die Nutzung von Dateien. Auf Basis eines regelbasierten Ansatzes wertet dieses Tool Informationen darüber aus, wie der Speicherplatz genutzt wird.
Der Iomega NAS P800m und der P850m liefern bis zu 120 GByte RAID-5-Speicherkapazität (insgesamt 1.440 GByte nutzbare Kapazität). Im laufenden Betrieb austauschbare ("hot-swappable") Netzteile, Lüftungsventilatoren und Laufwerke sorgen nach dem Herstellerversprechen für eine hohe Verfügbarkeit der NAS-Server.
Mit Hilfe der zwei 2,4-GHz-Intel-Xeon-CPUs mit Hyper-Threading-Technologie sollen die Modelle der NAS-800-Serie mehr Nutzer und einen höheren Datendurchsatz gewährleisten. Durch die hohe Prozessorleistung soll das Software RAID der NAS-800-Serie die gleiche Leistung wie ein Hardware RAID erreichen, aber deutlich günstiger sein. Dazu kommen noch Dual-Gigabit-Ethernet-(GbE-)Ports und Dual-Fast-Ethernet-Ports. Zusätzlich ist beim Modell P850m eine der GbE-Karten eine Alcritech TCP/IP Offload Engine, die CPU und Bus entlastet und die Leistung um bis zu 20 Prozent verbessern soll.
Die NAS-Lösungen laufen unter Microsoft Windows 2000 und sind ab 28. April 2003 zu einem Preis von 17.968,40 Euro für das Iomega NAS P800m beziehungsweise 25.508,40 Euro für das Iomega P850m erhältlich.