SpamNet verlangt ab Version 1.0 Abogebühren
Über SpamNet 1.0 werden Spam-Mails über einen "Block"-Knopf als solche gekennzeichnet und diese Informationen an die SpamNet-Gemeinschaft weitergeleitet. Somit erkennt die Software die gleiche E-Mail auch bei anderen Anwendern und sortiert diese automatisch aus. Damit will man einen Großteil des aufkommenden Spam-Verkehrs ausfiltern können.
Die einzige größere Neuerung in SpamNet 1.0 ist eine Auto-Unblock-Funktion, die den geregelten Empfang von Newslettern gewährleisten soll. So genügt es, den Newsletter von einem Anbieter zwei Mal als "Nicht-Spam" zu markieren, um E-Mails dieses Absenders generell nicht fälschlicherweise als Spam aussortieren zu lassen.
Die Software löscht E-Mails nicht, sondern verschiebt Spam-Mails nur aus dem Eingangsordner in ein entsprechendes Spam-Verzeichnis. Sollte eine E-Mail irrtümlicherweise als Spam gekennzeichnet sein, lässt sich das mit einem Knopfdruck wieder rückgängig machen, so dass die betreffende E-Mail bei anderen Nutzern nicht mehr in den Spam-Ordner aussortiert wird.
SpamNet 1.0 funktioniert nach wie vor nur mit Outlook 2000 oder XP und kostet ab sofort 4,99 US-Dollar Abogebühr pro Monat. Für Teilnehmer an dem Beta-Test sinkt der monatliche Abopreis auf 3,99 US-Dollar. Cloudmark plant nicht, die Beta-Version von SpamNet zu deaktivieren, so dass bisherige Nutzer damit weiterarbeiten können. Eine 30-Tage-Testversion steht auf der Hersteller-Homepage zum Download bereit. Nach Herstellerangaben wird SpamNet derzeit von 400.000 Nutzern verwendet.