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Siemens verkauft weniger Handys

Gesamtumsatz geht um 14 Prozent zurück. Siemens erzielte im zweiten Quartal 2003 einen Gewinn nach Steuern von 568 Millionen Euro. Zwar hatte man im Vorjahr noch einen Gewinn von 1,281 Milliarden Euro verbucht, darin enthalten waren aber Gewinne aus dem Verkauf von Infineon-Aktien im Wert von 604 Millionen Euro.
/ Jens Ihlenfeld
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Der Umsatz ging dabei um 14 Prozent auf 18,230 Milliarden Euro zurück. Während die meisten Geschäftsbereiche trotz geringerer Umsätze ihre Ergebnisse steigern konnten, gestaltet sich das Arbeitsgebiet "Information and Communications" für Siemens schwierig. Die Ergebnisbeiträge der drei Siemens-Bereiche IC Networks, IC Mobile und Siemens Business Services stabilisierten sich jedoch auf dem Vorjahresniveau.

So konnte der Bereich Information and Communications Mobile (ICM) sein Ergebnis auf 55 Millionen Euro, nach 44 Millionen Euro im Vorjahresquartal, steigern. Der Gesamtumsatz erreichte im zweiten Quartal 2003 einen Wert von 2,329 Milliarden Euro nach 2,731 Milliarden Euro im Vorjahr.

Das Geschäftsgebiet Mobile Phones verkaufte in einem saisonal bedingt schwachen Quartal acht Millionen Mobiltelefone und erzielte einen Umsatz von 983 Millionen Euro sowie ein Ergebnis von 2 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal konnte der Bereich noch 8,3 Millionen Mobiltelefone verkaufen und dabei einen Umsatz von 1,052 Milliarden Euro und ein Ergebnis von 13 Millionen Euro erzielen.

Eine deutliche Verschlechterung des Marktumfeldes musste das Geschäftsgebiet Mobile Networks verkraften. Bei einem Umsatz von 1,067 Milliarden Euro wurde ein Ergebnis von 44 Millionen Euro erzielt. Dies enthält aber einen positiven Nettoeffekt in Höhe von 66 Millionen Euro aus der Verminderung des Risikos aus Kundenfinanzierungen. Die Geschäftsgebiete Cordless Products und Wireless Modules trugen erneut positiv zum Quartalsergebnis des Bereichs bei.


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