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Neue Matrox-Grafikkarten für Mehrschirm-Arbeitsplätze

Millennium P-Serie mit Parhelia-LX-Grafikchip vorgestellt. Matrox Graphics hat Mehrschirm-fähige Grafikkarten der neuen Millennium P-Serie angekündigt, die auf dem ebenfalls neuen "Parhelia-LX-Chip" basieren. Diese abgespeckte Variante des Parhelia-Chips soll speziell für geringere Preisregionen gedacht sein.
/ Christian Klaß
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Der in 0,15 Mikron gefertigte Parhelia-LX-Chip unterstützt einen Frame-Buffer-Speicher von maximal 64 MByte und eine 128-Bit-DDR-Speicherschnittstelle. Die teureren Parhelia-Grafikkarten gibt es hingegen mit 128 und 256 MByte DDR-SDRAM, auf welches über einen 256-Bit-Speicherbus zugegriffen wird. Die 3D-Einheit des Parhelia LX wurde zudem auf zwei Quad-Texturing-Einheiten und zwei Vertex-Shader-Pipelines zurückgeschraubt. Chip- und Speichertaktraten wurden nicht genannt.

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Die restlichen Features scheinen nicht angetastet worden zu sein, denn der Parhelia-LX-Chip soll 2D- und 3D-Beschleunigung (OpenGL 1.3/DirectX-8.1-kompatibel) und die gleichzeitige Ausgabe auf bis zu drei Bildschirmen in unterschiedlichen Kombinationen aus VGA, DVI, TV-Out unterstützen.

Die Grafikkarten der Millennium P-Serie sind – wie die teureren Parhelia-Grafikkarten – mit zwei gammakorrekturfähigen 400-MHz-RAMDACs ausgestattet, die pro Farbkanal eine 10-Bit-Genauigkeit unterstützen. Zusätzlich sorgt die Glyph-Antialiasing-Technik für eine hardwarebeschleunigte Kantenglättung des Textes, so dass die Augen der Betrachter "besonders geschont werden", verspricht Matrox.

Die Millennium P-Serie besteht aus den AGP-8X-Grafikkarten Millennium P650 (passiv gekühlt) und Millennium P750 (aktiv gekühlt). Beide verfügen über 64 MByte Speicher, die Parhelia-Grafikkarten gibt es hingegen mit 128 und 256 MByte DDR-SDRAM. Während die P650 maximal zwei Displays anspricht, sind es bei der P750 bis zu drei Displays. Beide neuen Karten besitzen – im Gegensatz zur Millennium-G-Serie (z.B. G550) – zwei unabhängige DVI-Ausgänge mit Auflösungen von bis zu 1.600 x 1.200 Bildpunkten, eine voll symmetrische analoge (RGB) Ausgabe von bis zu 1.920 x 1.440 Punkten.

Die P750 bietet darüber hinaus auch die Triple-Display-Ausgabe ("TripleHead") und eine Dual-Display-plus-TV-Ausgabe. Dies boten bisher nur die teureren Parhelia-Karten, es soll insbesondere für den Bereich Video-Editing ein attraktives Feature sein, da man auf dem Fernseher bzw. Video-Monitor gleich das Ergebnis kontrollieren kann. Die Millennium P-Serie bietet bei der Mehrschirmausgabe zwei unabhängige Hardware-Overlays.

Matrox will die neuen Karten auch Konstrukteuren und technischen Zeichnern schmackhaft machen, denn es werden spezielle PrecisionCAD-Treiber, zahlreiche Plug-ins und zusätzliche Tools von Tornado Technologies mitgeliefert. Die Millennium P-Serie ist zertifiziert für Bentley MicroStation, Autodesk AutoCAD 2002-Produkte, Autodesk Inventor und SolidWorks SolidWorks. Doch auch Heimanwendern und Multimedia-Enthusiasten will man mit der Millennium P-Serie eine erschwingliche Profilösung für gleichzeitige Internet-Nutzung und DVD/Video-Wiedergabe bieten.

Die Millennium P750 und die P650 sollen noch im Juni/Juli 2003 in den Handel kommen. Die P750 soll in der Retail-Version 289,- Euro kosten, die P650 wird nur als Bulk-Version (ohne viel Zubehör, ohne hübsche Verpackung) erscheinen und voraussichtlich um die 200,- Euro kosten.


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