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Neue Matrox-Grafikkarten für Mehrschirm-Arbeitsplätze

Millennium P-Serie mit Parhelia-LX-Grafikchip vorgestellt

Matrox Graphics hat Mehrschirm-fähige Grafikkarten der neuen Millennium P-Serie angekündigt, die auf dem ebenfalls neuen "Parhelia-LX-Chip" basieren. Diese abgespeckte Variante des Parhelia-Chips soll speziell für geringere Preisregionen gedacht sein.

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Der in 0,15 Mikron gefertigte Parhelia-LX-Chip unterstützt einen Frame-Buffer-Speicher von maximal 64 MByte und eine 128-Bit-DDR-Speicherschnittstelle. Die teureren Parhelia-Grafikkarten gibt es hingegen mit 128 und 256 MByte DDR-SDRAM, auf welches über einen 256-Bit-Speicherbus zugegriffen wird. Die 3D-Einheit des Parhelia LX wurde zudem auf zwei Quad-Texturing-Einheiten und zwei Vertex-Shader-Pipelines zurückgeschraubt. Chip- und Speichertaktraten wurden nicht genannt.

Grafikkarte der Matrox Millennium P-Serie
Grafikkarte der Matrox Millennium P-Serie

Die restlichen Features scheinen nicht angetastet worden zu sein, denn der Parhelia-LX-Chip soll 2D- und 3D-Beschleunigung (OpenGL 1.3/DirectX-8.1-kompatibel) und die gleichzeitige Ausgabe auf bis zu drei Bildschirmen in unterschiedlichen Kombinationen aus VGA, DVI, TV-Out unterstützen.

Die Grafikkarten der Millennium P-Serie sind - wie die teureren Parhelia-Grafikkarten - mit zwei gammakorrekturfähigen 400-MHz-RAMDACs ausgestattet, die pro Farbkanal eine 10-Bit-Genauigkeit unterstützen. Zusätzlich sorgt die Glyph-Antialiasing-Technik für eine hardwarebeschleunigte Kantenglättung des Textes, so dass die Augen der Betrachter "besonders geschont werden", verspricht Matrox.

Die Millennium P-Serie besteht aus den AGP-8X-Grafikkarten Millennium P650 (passiv gekühlt) und Millennium P750 (aktiv gekühlt). Beide verfügen über 64 MByte Speicher, die Parhelia-Grafikkarten gibt es hingegen mit 128 und 256 MByte DDR-SDRAM. Während die P650 maximal zwei Displays anspricht, sind es bei der P750 bis zu drei Displays. Beide neuen Karten besitzen - im Gegensatz zur Millennium-G-Serie (z.B. G550) - zwei unabhängige DVI-Ausgänge mit Auflösungen von bis zu 1.600 x 1.200 Bildpunkten, eine voll symmetrische analoge (RGB) Ausgabe von bis zu 1.920 x 1.440 Punkten.

Die P750 bietet darüber hinaus auch die Triple-Display-Ausgabe ("TripleHead") und eine Dual-Display-plus-TV-Ausgabe. Dies boten bisher nur die teureren Parhelia-Karten, es soll insbesondere für den Bereich Video-Editing ein attraktives Feature sein, da man auf dem Fernseher bzw. Video-Monitor gleich das Ergebnis kontrollieren kann. Die Millennium P-Serie bietet bei der Mehrschirmausgabe zwei unabhängige Hardware-Overlays.

Matrox will die neuen Karten auch Konstrukteuren und technischen Zeichnern schmackhaft machen, denn es werden spezielle PrecisionCAD-Treiber, zahlreiche Plug-ins und zusätzliche Tools von Tornado Technologies mitgeliefert. Die Millennium P-Serie ist zertifiziert für Bentley MicroStation, Autodesk AutoCAD 2002-Produkte, Autodesk Inventor und SolidWorks SolidWorks. Doch auch Heimanwendern und Multimedia-Enthusiasten will man mit der Millennium P-Serie eine erschwingliche Profilösung für gleichzeitige Internet-Nutzung und DVD/Video-Wiedergabe bieten.

Die Millennium P750 und die P650 sollen noch im Juni/Juli 2003 in den Handel kommen. Die P750 soll in der Retail-Version 289,- Euro kosten, die P650 wird nur als Bulk-Version (ohne viel Zubehör, ohne hübsche Verpackung) erscheinen und voraussichtlich um die 200,- Euro kosten.


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diedl 03. Sep 2003

also wenn du keinen unterschied erkennst, brauchst auf der strasse wohl auch einen...

MadCat 24. Apr 2003

Nicht nur, daß die Signalqualität bei Matrox besser ist und mit den neuen Funktionen die...

AmdMe 24. Apr 2003

Matrox kann meines Erachtens nur überleben, wenn sie es ATI nachmachen und ihre Chips an...

MOK24 24. Apr 2003

Dann hast Du was an den Augen. Ich erkenne den Unterschied einer G400 zu jeder...

matt 24. Apr 2003

Immer wieder das super scharfe Bild... Für meinem Sony FW900 bei 1920x1200 war die G400...



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