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Werbung für Mortal-Kombat-Spiel verboten

Britische Organisation ASA nennt Werbung unverantwortlich. Über mangelnden Zuspruch für das aktuelle Prügelspiel Mortal Kombat Deadly Alliance kann sich Spieleentwickler Midway nicht beschweren: Bisher wurden über eine Million Exemplare des Titels abgesetzt. Dafür ist man nun allerdings in Großbritannien für die Werbekampagne zum Spiel abgemahnt worden.
/ Thorsten Wiesner
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Zu der Kampagne, die unter dem Motto "It's in us all" läuft, gehört unter anderem ein Poster, auf dem ein Jugendlicher seine blutige Hand an der Schulter eines Geschäftsmannes abwischt. Die britische Advertising Standards Authority (ASA) sah darin einen klaren Verstoß gegen geltende Werbevorschriften, da zwar das Spiel erst ab 18 Jahren zugänglich sei, die Werbung dafür aber auch von Minderjährigen gesehen werden könne.

Midway verteidigte die Anzeige mit den Worten, dass man als Spieler Fantasie brauche. Das Plakat symbolisiere nun, dass diese Fantasie in jedem von uns stecke. Die ASA gab sich mit diesem Erklärungsversuch allerdings nicht zufrieden und bezeichnete das Ganze als unverantwortlich. Die Konsequenz für Midway: Vor der nächsten Werbekampagne des Herstellers in Großbritannien ist zunächst eine Beratung mit einem Verantwortlichen der ASA vorgeschrieben.

Mehr zu Deadly Alliance in unserem Test .


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