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Nvidia und VIA kündigen Opteron-Chipsätze an (Update)

Laut Nvidia kommen erste Opteron-Systeme mit nForce3 Professional ab Sommer 2003. Nachdem AMD den Opteron-Prozessor am heutigen 22. April 2003 offiziell eingeführt hat, kündigten Nvidia und VIA Technology auch entsprechende Chipsätze an. Beide sollen für Server- und Workstation-Systeme geeignet sein.
/ Christian Klaß
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VIAs Apollo K8T400M North Bridge bietet einen schnellen HyperTransport-Link, der bis zu zwei Opteron Prozessoren und AGP 8X unterstützt. Über einen Fast Ultra V-Link ist die VT8237 South Bridge mit Übertragungsraten von bis zu 1,06 GByte/s angebunden. Die VT8237 South Bridge unterstützt neben zwei ATA-133-Controllern auch zwei Serial-ATA-Kanäle mit bis zu 150 MByte/s Bandbreite, integriertes RAID (0, 1, 0+1 & JBOD) und bis zu acht USB-2.0-Ports. Integriert ist auch ein 6-Kanal-Soundchip vom Typ VIA Vinyl Audio, auch wenn dieser für den Server-Bereich unwichtig sein dürfte. Weitere Features sind ein VIA MAC für 10/100-Mbps-Ethernet, integrierter PCI Support und ein MC'97-Modem.

Mit der nForce3 Professional Platform will nun auch Nvidia Chipsätze für den Workstation- und Server-Bereich bieten, zumal man ja mit den Quadro-Grafikkarten bereits im Workstation-Bereich tätig ist. Technische Details, außer dass es sich um eine Ein-Chip-Lösung mit Serial-ATA, ATA133 und Unterstützung für RAID 0,1 und 0+1 handelt, nannte Nvidia leider noch nicht. Alle nForce3 Professional-basierten Systeme sollen – wie bisherige nForce-Chipsätze – in Zukunft durch Nvidias Universaltreiber-Pakete unterstützt werden, was Nvidia zufolge ein Treiberupdate im Unternehmen vereinfacht. Der Hersteller ASUSTek wird in Zusammenarbeit mit Nvidia entsprechende Profi-Boards entwickeln. Fertige Systeme mit nForce3-Professional-Chipsätzen sollen im Sommer 2003 von verschiedenen PC-Herstellern erhältlich sein. Erste nForce3-Professional-Muster sollen bereits an Hersteller ausgeliefert werden.


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