Spieletest: I Was An Atomic Mutant - Trash-Horror für PC

Schicke Präsentation, lahmes Gameplay

In den fünfziger Jahren lief der amerikanische Horrorfilm zur Hochform auf. Leinwandstreifen, in denen diverse Monster die Menschheit heimsuchten und ganze Städte dem Erdboden gleich machten, gehörten dabei zu den publikumsträchtigsten Veranstaltungen. Das PC-Spiel I Was An Atomic Mutant von THQ greift diese Thematik auf und lässt den Spieler selbst in das Geschehen eingreifen.

Artikel veröffentlicht am ,

Allerdings schlüpft man nicht etwa in die Rolle von Polizei und Geheimdienst beim verzweifelten Versuch, Godzilla und Co. aufzuhalten. Stattdessen darf man selbst Monster spielen - und alles zerstören, was einem so in die Quere kommt. Vier Monster stehen dabei zur Auswahl, angefangen bei der übermenschlich großen Riesen-Frau She-Beast bis hin zu "The Brain", einem bösartigen Gehirn.

Stellenmarkt
  1. Senior Projektleiter (m/w/d) für automotive HPC-Lösungen
    Elektrobit Automotive GmbH, Braunschweig, Ingolstadt, Ulm, Erlangen
  2. IT Application Manager*in / Financial Data Manager*in (m/w/d)
    Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
Detailsuche

Screenshot #1
Screenshot #1
Die Präsentation ist den Entwicklern dabei recht stilecht gelungen: In den Menüs gibt es verfremdete Film-Plakate zu sehen, das Spielgeschehen kann wahlweise auch in Schwarz-Weiß betrachtet werden und die Action wird auf Wunsch auch auf einer Leinwand in einem simulierten 50er-Jahre-Kino gezeigt. Wirklich klasse sind auch Musik und Effekte: Obskure Melodien begleiten den Auftritt der Aliens, und verängstigte Bürger lassen ihrer Panik mit Ausrufen wie "It's destroying everything!" freien Lauf.

Screenshot #2
Screenshot #2
Leider hat der Titel bezüglich des Gameplay allerdings nicht besonders viel zu bieten: Prinzipiell bearbeitet man einen Level nach dem anderen und hat nichts anderes zu tun, als recht kleine Städte oder Militäranlagen mit den jeweiligen Waffen der Monster komplett einzustampfen. Bürger mit Gewehren und Militär-Flugzeuge machen einem dabei zwar das Leben schwer, das ändert aber nichts daran, dass sich schon bald Langeweile einstellt - auf Dauer motiviert es halt nur wenig brav sämtliche Gebäude abzulaufen und zu beschießen. Erschwerend kommt hinzu, dass die vier Charaktere auch kaum über amüsante Spezial-Fähigkeiten verfügen, die das Spielgeschehen auflockern würden.

Fazit:
I Was An Atomic Mutant macht wirklich Spaß - allerdings leider nur in den ersten zehn Minuten. Hat man erst mal über die witzige Präsentation geschmunzelt, muss man sich bald damit abfinden, dass der Titel spielerisch kaum etwas zu bieten hat. Die simple und alles andere als abwechslungsreiche Action vermag kaum an Maus und Tastatur zu fesseln - da kann auch der verhältnismäßig günstige Verkaufspreis von 20 Euro nichts mehr retten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Morlog 09. Jul 2003

Bei der Sache mit der Grafik kann ich nur zustimmen. Leider ist es heutzutage so, das...

Farnsworth 17. Jun 2003

Ich denke da an Bomberman oder Mario-Kart. Die Grafik ist miserabel, die Spiele machen...

Sven 09. Mai 2003

Hi, alle zusammen da draussen an euren Monitoren! Kann mir mal jemand helfen? ich hätte...

banzai 23. Apr 2003

Ohne Multi´player haben die wieder ne gute Idee vergeigt. Ja, wenn man sein Monster...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Geplante Obsoleszenz
Epson schaltet Drucker wegen voller Schwämme ab

Die Drucker funktionieren noch tadellos, ein angebliches Risiko durch volle Tintenschwämme ist für Epson aber Grund, die Geräte zu deaktivieren.

Geplante Obsoleszenz: Epson schaltet Drucker wegen voller Schwämme ab
Artikel
  1. Legalisiert Filesharing: Strg+C und Strg+V gegen Spotify
    Legalisiert Filesharing
    Strg+C und Strg+V gegen Spotify

    Die Subkultur des illegalen Filesharing ist der letzte Atemzug des nichtkommerziellen Internets. Warum es legalisiert werden sollte.
    Ein Essay von Lennart Mühlenmeier

  2. Vodafone: Mobilfunkmast wegen unbezahlter Rechnung abgeschaltet
    Vodafone
    Mobilfunkmast wegen unbezahlter Rechnung abgeschaltet

    Vodafone-Kunden in Baden-Württemberg waren mehrere Tage ohne Internet. Der Anbieter hatte eine Stromrechnung nicht gezahlt.

  3. Microsoft Loop: Riesenkonzept mit Riesenchance auf Riesenchaos
    Microsoft Loop
    Riesenkonzept mit Riesenchance auf Riesenchaos

    Sehr unauffällig rollt Microsoft seine neue Technik Loop für die Onlinezusammenarbeit aus. Admins sollten sie jetzt schon auf dem Schirm haben, denn sie ist vielversprechend, erfordert aber viel Eindenken. Wir erklären sie im Detail.
    Von Mathias Küfner

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (Gainward RTX 3070 559€, ASRock RX 6800 639€) • WD Black SSD 2TB m. Kühlkörper (PS5) 219,90€ • Gigabyte Deals • Alternate (DeepCool Wakü 114,90€, PC-Netzteil 79,90€) • be quiet! Deals • SSV bei Saturn (u. a. WD_BLACK SN850 1TB 119€) Gamesplant Summer Sale [Werbung]
    •  /