DaViDeo 3: Standardunkonforme VideoCDs für hohe Auflösungen
Diese modifizierten (S)VCDs ändern die normale Standard-Auflösung auf DVD-Dimensionen (720 x 576), senken die durchschnittliche Bitrate bzw. nutzen variable Bitraten, um das Filmmaterial situationsbezogen besser komprimieren zu können. Dem VideoCD-Standard entspricht dieses Verfahren zwar nicht, doch spielen viele DVD-Player auch normumgerechnetes Material ab, jedoch längst nicht alle, was die Nutzung des Formates bzw. den Kauf der Software zum Vabanque-Spiel macht.
Die DaViDeo 3 Software rippt Filme auf die Festplatte und konvertiert sie je nach Wunsch in verschiedene Video-Formate auf CD und DVD. Wer mag, kann zwischen optimierten Voreinstellungen, wie beispielsweise der automatischen Anpassung der Komprimierungsqualität an die Medienkapazität und -anzahl, und der manuellen Auswahl der Video- und Audio-Qualität drehen. Auf Wunsch kann zudem die Videobearbeitung genutzt werden. So sollen Filmränder beschnitten, Werbepausen entfernt und Bildkorrekturen vorgenommen werden können.
Die DivX- und DivX-Pro-Technologie wird bis Version 5.03 unterstützt. Weitere bzw. aktualisierte Codecs können aus dem Internet zugeladen werden. Das MAXI-VideoCD-Format soll bis zu vier Stunden pro CD ermöglichen. Wer das SVCD-Format bevorzugt, kann das MAXI-Super-VideoCD nutzen, um ebenfalls längere Filme auf CDs brennen zu können.
Als Systemvoraussetzungen gibt G Data einen Pentium PC ab 800 MHz (empfohlen: P4 2 GHz); Windows 98SE; ME, XP oder Windows 2000 an. Zudem sollte man eine Menge freien Festplattenspeicher (min. 1 GByte) sowie ein DVD- bwz. CD- oder DVD-Brenner-Laufwerk haben. DaViDeo 3 soll 39,95 Euro kosten.