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Fortune: Steve Jobs ist rücksichtslosester CEO

"12 Piggy Offenders" gekürt, darunter auch drei weitere IT-CEOs. Das Wirtschaftsmagazin Fortune hat kürzlich die zwölf rücksichtslosesten CEOs gekürt, deren Bezüge trotz schwacher Ergebnisse im Jahr 2002 über 22 Millionen US-Dollar betrugen. An Platz Nummer 1 steht dabei Apple-Chef Steve Jobs, der 78,1 Millionen US-Dollar verdiente, während die Apple-Aktionäre 34,6 Prozent weniger ausgeschüttet bekamen.
/ Christian Klaß
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An Platz Nummer 3 findet sich eine weitere Größe aus dem IT-Business, der Cisco-Chef John Chambers, der mit 54,8 Millionen US-Dollar satte 66 Prozent weniger verdiente als im Vorjahr. Zwar bestehe seine Kompensation fast vollständig aus Optionen, sei aber laut Fortune immer noch riesig. Cisco-Aktionäre haben im gleichen Jahr 27,7 Prozent weniger verdient. Lucents im Januar 2002 erwählter CEO Pat Russo liegt auf Platz vier; sie verdiente 38,2 Millionen US-Dollar, wobei über die Hälfte aus Einstiegs-Boni und "Aufrundungen" bestanden hätte. Die Aktionäre hingegen mussten sich mit 75,4 Prozent weniger Gewinn zufrieden geben.

Auf Platz 7 liegt Scott McNealy von Sun Microsystems, der – obwohl Sun Fortune zufolge ein furchtbares Jahr gehabt hätte – 31 Prozent mehr als 2001 verdiente und damit 31,7 Millionen US-Dollar machte. Die Sun-Aktionäre konnten 2002 allerdings 74,7 Prozent weniger als im Vorjahr "herausholen".

Die Liste der "12 Piggy Offenders(öffnet im neuen Fenster)" hat Fortune am 14. April 2003 auf seiner Website veröffentlicht.


Kommentar:
Obwohl Leistung und Aufopferung durchaus belohnt werden sollten, fragt man sich doch unwillkürlich, wie viele Jobs ein kleiner Lohnverzicht des mitunter im Elfenbeinturm sitzenden Top-Managements retten könnte...


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