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Angespielt: Summoner 2 - Jetzt auch für den GameCube

Volition und THQ bringen Rollenspiel für die Nintendo-Konsole. Bereits im November 2002 wurde Summoner 2 für die PlayStation 2 veröffentlicht, jetzt folgt mit einiger Verspätung auch die GameCube-Variante. Besondere Unterschiede zwischen den beiden Versionen ließen sich aber nach den ersten Spielstunden kaum feststellen.
/ Thorsten Wiesner
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Inhaltlich bleibt alles beim Alten: Man schlüpft die meiste Zeit über in die Rolle von Maia, der Königin der Halassar, die vom König von Galdyr bekämpft wird. Bis zu zwei weitere Gruppenmitglieder stehen ihr im Kampf zur Seite, der Spieler kann aber immer nur einen der Charakter steuern, die anderen werden von der KI gelenkt. Durch Einstellungen im Menü kann man jedoch wie bei Summoner 1 festlegen, ob sich die Gefährten direkt in den Kampf stürzen oder sich zum Beispiel eher auf das Heilen konzentrieren.

An diversen Stellen im Spiel kann man seine Gruppe neu zusammenstellen, jeder Begleiter zeichnet sich dabei durch individuelle Kampf- und Magiefähigkeiten aus. Hunderte von NPCs sorgen ihrerseits dafür, dass so schnell keine Langeweile aufkommt. Zudem sind neben der Hauptqueste zahlreiche Unter-Aufgaben im Spiel integriert, die oftmals ein Hin- und Herreisen zwischen den einzelnen Reichen nötig machen. Das Gameplay ist also nicht völlig linear vorgegeben.

Bezüglich Story und Gameplay gibt es auf dem GameCube nichts Neues, zumindest bei der Präsentation wurde aber nachgebessert: Die auf der PS2 teilweise etwas enttäuschenden Texturen sind nun etwas höher aufgelöst, die Animationen wirken weicher und flüssiger. Die teilweise etwas ungünstige Kameraführung wurde leider nicht bearbeitet.

Kommentar:
Prinzipiell gilt für die GameCube-Version von Summoner 2 das Gleiche wie für die PlayStation-2-Fassung: Das ungewöhnliche Szenario und die umfangreichen Aufgaben inklusive zahlreicher Benequests sorgen für lang anhaltende Motivation, in puncto Präsentation wäre aber durchaus mehr drin gewesen. Unterm Strich bleibt ein gutes, aber nicht überragendes Rollenspiel, dem Fans dieses Genres – auch auf Grund weniger Alternativen auf dem GameCube – aber durchaus eine Chance geben sollten.


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