Nokia schließt 1. Quartal mit leichtem Umsatzrückgang ab
Betrachtet man die Umsatzentwicklung nach den Geschäftsfeldern von Nokia, so zeigt sich, dass zwar die Mobilfunksparte mit einem Prozent beim Umsatz sogar zulegen konnte, die Netzwerksparte aber einen Rückgang um 15 Prozent (von 1,436 Milliarden Euro auf 1,217 Milliarden Euro) hinnehmen und die so genannte Nokia Ventures Organization sogar 40 Prozent Umsatzrückgang melden musste. Allerdings ist dies auch der kleinste Umsatzträger mit ehemals 157 Millionen Euro Umsatz im ersten Quartal 2002 und nun 94 Millionen Euro.
Der operative Gewinn konnte gegenüber dem Zeitraum des Vorjahres um 11 Prozent auf 1,37 Milliarden Euro gesteigert werden. Hier trug die Handy-Sparte genau wie die Nokia Ventures Organization mit je 9 Prozent zum Wachstum bei, was die 30-prozentigen Verluste in der Netzwerksparte wieder etwas schmälerte.
Der Gewinn vor Steuern und Zinsen liegt bei 1,44 Milliarden Euro und damit um 15 Prozent höher als noch im Vorjahr. Der Nettogewinn beträgt für das erste Quartal 2003 977 Millionen Euro, so dass er, verglichen mit den 863 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres, um 13 Prozent höher ausfiel.
Nokia verzeichnet im Handy-Geschäft ein 13-prozentiges Stückzahlenwachstum, während der Gesamtmarkt nur um 10 Prozent wuchs. Für die Zukunft plant man, wieder ein profitableres Netzwerkgeschäft zu machen, was vor allem ein Kostensenkungsprogramm mit sich bringen soll, das sich auch auf die Forschungsaktivitäten bezieht. Die Umstrukturierung soll rund 350 Millionen bis 400 Millionen Euro kosten. Im Handy-Bereich will man im zweiten Quartal Umsatzzuwächse zwischen 4 und 12 Prozent erzielen. Der Gewinn je Aktie soll im zweiten Quartal zwischen 0,12 und 0,15 Euro je Aktie ausfallen, prognostiziert Nokia.