Abo
  • Services:

Vulcan Mini-PC: Kleiner Windows-XP-Rechner mit Tastatur

"Limited Edition" nun auf offizieller Website vormerkbar

Bereits im Januar 2003 stellten der Microsoft-Mitbegründer Paul Allen und seine Investment-Firma Vulcan ausgewählten US-Journalisten einen in Entwicklung befindlichen mobilen Mini-PC mit Windows XP vor. Mittlerweile gibt es eine offizielle Website mit technischen Daten und einer Vorbestellaktion für eine Sonderedition, die Ende des Jahres kommen soll.

Artikel veröffentlicht am ,

Trotz seiner winzigen Abmaße von 12,7 x 10,16 x 2,8 Zentimetern und seines Gewichts von lediglich 454 Gramm soll es sich um einen vollwertigen PC handeln, den man wie einen PDA überall hin mitnehmen kann. Im Gegensatz zu IBMs MetaPad-Studie und OQOs entsprechender Umsetzung verfügt der Mini-PC nicht über einen Touchscreen, sondern über ein normales 5,8-Zoll-LCD (15 cm Bilddiagonale) mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln. Zudem besitzt das Gerät eine Tastatur mit Standard-Notebook-Layout und Sondertasten für einen einfacheren Start von ausgewählten Applikationen wie E-Mail, Kontakte, Kalender und Ähnlichem.

Vulcan Mini-PC - Vollwertiger Windows-XP-Rechner in Miniatur
Vulcan Mini-PC - Vollwertiger Windows-XP-Rechner in Miniatur
Stellenmarkt
  1. Deutscher Apotheker Verlag Dr. Roland Schmiedel GmbH & Co., Stuttgart
  2. MCQ TECH GmbH, Blumberg

Beim Prozessor ist Vulcan noch verschwiegen - es wird lediglich angegeben, dass es sich um einen x86-Prozessor handelt. Kommt vielleicht Transmetas noch nicht erschienener Crusoe-TM5800-Prozessor oder ein VIA-C3-Prozessor zum Einsatz? MPEG1-, MPEG2- und MPEG4-Hardware-Dekompression soll integriert sein, so dass das Gerät auch zur Videowiedergabe geeignet ist. Das BIOS soll alle PC-Stromsparmodi unterstützen, insgesamt soll eine mobile Nutzungsdauer von einem "vollen Tag" möglich sein. Welcher stromsparende Prozessor es auch sein mag, ihm stehen 256 MByte Speicher und eine 1,8-Zoll-Festplatte mit einer Kapazität von 20 GByte zur Verfügung.

Während 11-Mbps-WLAN (IEEE 802.11b), USB 2.0, AC97-Sound, Mikrofon/Lautsprecher und ein VGA-Ausgang ebenfalls von Hause aus dabei sind, können GPRS- oder CDMA-Modems, Bluetooth oder Firewire nachgerüstet werden. Ob dies per Compact-Flash-Steckplatz oder über eine andere Schnittstelle geschieht, nennt Vulcan noch nicht. Ein analoges Modem wird ebenfalls nicht erwähnt. Allens Investment-Firma hat angekündigt, dass es zusätzlich eine Dockingstation für die bequemere stationäre Nutzung geben wird.

Vulcan wird das Mini-PC-Design an Dritthersteller lizenzieren - nur diese werden entsprechende Rechner fertigen. Vulcan selbst will lediglich Support für den Mini-PC leisten. Zur Zielgruppe würden nicht nur mobile IT-Profis zählen, sondern auch Endkunden. Erste Geräte sollen ab Ende 2003 verfügbar sein. Wer zu den ersten Besitzern zählen will, kann sich unter minipc.vulcan.com auf eine Warteliste setzen lassen, um den "Limited Edition Mini-PC" für 1.999,- US-Dollar zu erstehen. Welche Ausstattung diese im Gegensatz zur normalen Version haben wird, nannte man noch nicht. Gegenüber der US-Presse hieß es im Januar 2003, dass die Geräte voraussichtlich zwischen 1.500,- und 1.600,- US-Dollar kosten würden.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. John Wick, Sicario, Deepwater Horizon, Die große Asterix Edition, Die Tribute von Panem)
  2. (u. a. Game Night 5,98€, Maze Runner 6,98€, Coco 5,98€)

pascal suter 12. Jun 2003

wo? ich kenne nur das angebot von dynamism.com und dort kostet der u3 ca 1600...

Uwe 22. Apr 2003

Gibt's schon: google mal nach smart display ;-))

Schlumps 22. Apr 2003

Gibt's schon! Google mal nach SIMpad. Das ist ein Webpad mit 800x600-Grafik und Windows...

plexy 20. Apr 2003

ich will das auch haben...... schöne ostern

Elmar 19. Apr 2003

Oh tut mir leid! Liegt etwas zu lang zurück. Die Sache hat mich allerdings auf einen...


Folgen Sie uns
       


Battlefield 5 Open Beta - Golem.de live

Ein Squad voller Golems philosophiert über Raytracing, PC-Konfigurationen und alles, was noch nicht so funktioniert, im Livestream zur Battlefield 5 Open Beta.

Battlefield 5 Open Beta - Golem.de live Video aufrufen
Künstliche Intelligenz: Wie Computer lernen
Künstliche Intelligenz
Wie Computer lernen

Künstliche Intelligenz, Machine Learning und neuronale Netze zählen zu den wichtigen Buzzwords dieses Jahres. Oft wird der Eindruck vermittelt, dass Computer bald wie Menschen denken können. Allerdings wird bei dem Thema viel durcheinandergeworfen. Wir sortieren.
Von Miroslav Stimac

  1. Innotrans KI-System identifiziert Schwarzfahrer
  2. USA Pentagon fordert KI-Strategie fürs Militär
  3. KI Deepmind-System diagnostiziert Augenkrankheiten

Shine 3: Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort
Shine 3
Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort

Die Tolino-Allianz bringt das Nachfolgemodell des Shine 2 HD auf den Markt. Das Shine 3 erhält mehr Ausstattungsdetails aus der E-Book-Reader-Oberklasse. Vor allem beim Lesen macht sich das positiv bemerkbar.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. E-Book-Reader Update macht Tolino-Geräte unbrauchbar

Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

    •  /