Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Sicherheitsleck im NT-Kernel von Windows NT 4.0, 2000 und XP

Sicherheitslücke erlaubt Angreifer nahezu totale Kontrolle über das System. In einem aktuellen Security Bulletin(öffnet im neuen Fenster) gesteht Microsoft ein, dass der NT-Kernel von Windows NT 4.0, 2000 und auch XP ein gefährliches Sicherheitsleck besitzt. Angreifer können darüber beliebigen Programmcode auf dem betreffenden System ausführen und dadurch erheblichen Schaden anrichten. Microsoft rät dringend zur Installation der bereitgestellten Patches.
/ Ingo Pakalski
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Als kleiner Trost bezüglich der Gefährlichkeit des Sicherheitslochs im NT-Kernel bleibt nur, dass sich ein Angreifer Zugriff zum betreffenden System verschaffen muss. Für eine Attacke muss man sich also entweder vor Ort am System anmelden oder über eine Terminal-Session mit dem System verbunden sein.

Sollte dies aber einem Angreifer gelingen, erlaubt das Sicherheitsleck im NT-Kernel, dass sowohl Daten verändert als auch gelöscht werden können. Zudem können so Administrator-Zugänge eingerichtet werden, aber auch die Konfiguration des Gesamtsystems kann so beliebig verändert werden.

Microsoft stellt entsprechende Patches zum Stopfen dieses Sicherheitslecks zum Download bereit. Deutschsprachige Patches gibt es für Windows NT 4.0(öffnet im neuen Fenster) , die Windows NT 4.0 Terminal Server Edition(öffnet im neuen Fenster) , Windows 2000(öffnet im neuen Fenster) und Windows XP in der 32-Bit-Edition(öffnet im neuen Fenster) sowie der 64-Bit-Ausführung(öffnet im neuen Fenster) .


Relevante Themen