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Microsoft: Außergerichtliche Einigung mit Florida

Microsoft und Florida einigen sich außergerichtlich wegen unfairem Wettbewerb. Microsoft und der US-Bundesstaat Florida einigten sich außergerichtlich in einem Verfahren über unfaire Wettbewerbsmethoden seitens Microsoft. Die Kläger warfen dem Konzern vor, eine Monopolstellung ausgenutzt zu haben, um Windows-Lizenzen zu überhöhten Preisen zu verkaufen. Die Einigung sieht vor, dass zahlreichen Kunden von Microsoft Warengutscheine im Wert von insgesamt 202 Millionen US-Dollar erhalten.
/ Ingo Pakalski
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Der zuständige Richter Henry H. Hamage vom Bezirksgericht Miami-Dade verfügte vorläufig, dass die Beteiligten der Sammelklage Warengutscheine für Hard- oder Software beliebiger Hersteller im Gesamtwert von 202 Millionen US-Dollar erhalten. Das betrifft Kunden, die in dem Zeitraum vom 16. November 1995 bis zum 31. Dezember 2002 ein Microsoft-Betriebssystem, ein Office-Paket, eine Textverarbeitung oder eine Tabellenkalkulation aus dem Hause Microsoft gekauft und im Bundesstaat Florida eingesetzt haben.

Außerdem verpflichtete sich Microsoft die Hälfte aller nicht abgerufenen Warengutscheine Schulen in Florida zur Verfügung zu stellen. Eine endgültige Entscheidung will Richter Hamage am 24. November 2003 in einer abschließenden Anhörung fällen, nachdem die jetzige Einigung noch vorläufigen Charakter besitzt.


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