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AOL verklagt Spammer - sieht sie als "Volksfeind Nummer 1"

Mehrere Klagen gegen Spammer, die AOL-Nutzer belästigten

Nachdem AOL seit Mai 2001 nicht mehr gerichtlich gegen Spammer vorgegangen ist, hat der Online-Dienst nun in den USA wieder Klagen gegen Versender von unerwünschten Werbemails ("Spam") eingereicht. Verklagt werden mehrere Individuen und Unternehmen, die mehrfach sehr große Mengen an Spam-Mails an AOL-Mitglieder versendet haben und dabei verschiedene Methoden nutzten, um AOLs Spam-Filter auszutricksen.

Artikel veröffentlicht am ,

AOL hat fünf verschiedene Klagen gegen über ein Dutzend Unternehmen und - teils noch unbekannte - Individuen eingereicht, die laut AOL verantwortlich dafür sind, dass geschätzte 8 Milliarden Spam-Mails an AOL-Mitglieder gingen und die Opfer daraufhin über 8 Millionen Beschwerde-Mails an AOL sendeten. Die höhere Quote an Beschwerden sieht AOL im Spam-Report-Button der AOL-Zugangssoftware-Version 8.0 begründet, die es Nutzern einfach mache, unerwünschte Werbe-E- und Müll-Mails sofort AOL melden zu können.

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Die von AOL mit Klagen bedachten Spammer sollen Spam-Mails mit pornographischen Inhalten, Angeboten für die Vergrößerung von männlichen Geschlechtsorganen, Krediten und Heim-Finanzierungs-Angeboten sowie Werbung für College-Abschlüsse, Steroide, Kabel-TV-Entschlüssler und Software-Produkte versendet haben. Dabei seien "unerhörte und betrügerische Methoden" genutzt worden, wie sie heutzutage in Spams üblich seien: Gefälschte E-Mail-Adressen, systematisches und absichtliches Umgehen von Spam-Filtern und andere Mittel, die AOLs "Unsolicited Bulk Email Policy" untersagt. Das von AOL Beschriebene deckt das auch von der Golem.de-Redaktion täglich empfangene Spektrum an Spam ganz gut ab.

In dieser neuen Runde an Anti-Spam-Klagen will AOL nicht nur staatliche Geldstrafen sondern auch 10 Millionen US-Dollar Schadensersatz sowie Gerichtsverfügungen zur sofortigen Einstellung der Spam-Versendung erwirken. Dabei beruft man sich auf die rechtlichen Möglichkeiten des "Virginia Computer Crimes Act", dem "Federal Computer Fraud and Abuse Act" und des "Washington Commercial Electronic Mail Act". Die Klagen werden in Virginia eingereicht, wo auch AOLs US-Zentrale beheimatet ist.

"Spammer aufgepasst: Ihr könnt rennen, aber ihr könnt Euch nicht verstecken. Wenn Ihr AOL spammt, werden wir Euch blocken. Wenn Ihr unsere Spam-Filter umgeht, werden wir unsere Kunden-Beschwerden nutzen, um Euch aufzuspüren und vor Gericht zu bringen", drohte Randall Boe, Executive Vice President und General Counsel bei AOL. "Unsere Mitglieder haben jeden Tag Millionen von Spams an uns berichtet, und jedes Mal wenn sie dies tun, helfen Sie uns, die Beweismittel zu sammeln, die wir benötigen um die Spammer aufzuspüren. Für uns bei AOL sind Spammer weiterhin der "Volksfeind Nummer 1", ergänzt Boe.



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Blutig4 02. Jul 2004

Hi! Ich habe einen coolen Job! Ich bin noch Schüler und verteile normalerweise...

Roland 08. Apr 2004

Vorsicht bei aktiviertem Windows Nachrichtendienst! Hacker und Spammer arbeiten bereits...

ingo 08. Apr 2004

Hi ich brauche einen rat !!!!!!!!!!!! ich bekomme bei jeder online arbeit so sch.. graue...

Andre 28. Mai 2003

Will nix sagen aber AOL muss bald was gegen Spamern, Fakern und sonstigen Müll...

Roland 22. Apr 2003

Ist AOL selbst nicht der Erfinder der Spam-CD ? Der weiltweite Kampf gegen die AOL-CDs...


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